Portugal Innenministerin tritt nach Waldbränden ab

Die Opposition in Portugal hat der Regierung vorgeworfen, dass sie sich – im Bezug auf die Waldbrände – nicht genügend auf eine solche Situation vorbereitet habe. Jetzt ist die Innenministerin zurückgetreten.
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Nach den verheerenden Waldbränden, bei denen 64 Menschen ums Leben gekommen sind, hat die Innenministerin von Portugal ihr Rücktrittsgesuch eingereicht. Dieses wurde auch akzeptiert. Quelle: AP
Verbrannte Autos neben einem Wohnhaus

Nach den verheerenden Waldbränden, bei denen 64 Menschen ums Leben gekommen sind, hat die Innenministerin von Portugal ihr Rücktrittsgesuch eingereicht. Dieses wurde auch akzeptiert.

(Foto: AP)

LissabonPortugals Innenministerin Constanca Urbano de Sousa hat ihren Rücktritt eingereicht. Regierungschef António Costa habe den Schritt akzeptiert, hieß es am Mittwoch auf der Webseite des Innenministeriums, das auch für die Notfalldienste verantwortlich ist. Urbano de Sousa schrieb in ihrem Rücktrittsgesuch, sie habe bereits aufgeben wollen, nachdem im Juni bei Waldbränden 64 Menschen ums Leben kamen. Costa habe sie damals aber gebeten, im Amt zu bleiben.

Bei den jüngsten Waldbränden starben mindestens 42 Menschen. Die Opposition hat der Regierung vorgeworfen, sich nicht ausreichend auf eine solche Situation vorbereitet zu haben.

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