Portugals Zentralbank Druck auf künftigen Ministerpräsident

Portugals designierter Ministerpräsident Pedro Passos Coelho ist noch nicht mal im Amt und erhält trotzdem Arbeitsaufträge. Portugals Zentralbank pocht darauf, dass die Auflagen für das Rettungspaket umgesetzt werden.    
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Portugals zukünftiger Ministerpräsident Pedro Passos Coelho wird die Sparauflagen des Landes fortführen müssen. Quelle: dpa

Portugals zukünftiger Ministerpräsident Pedro Passos Coelho wird die Sparauflagen des Landes fortführen müssen.

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Lissabon „Das strikte Erfüllen des Programms ist ein unabänderliches Gebot“, erklärten die Währungshüter am Dienstag in ihrem Stabilitätsbericht zu Finanzbranche. Sollte sich die Korrektur tiefgreifender Haushalts- und struktureller Ungleichgewichte der portugiesischen Wirtschaft erneut verzögern, werde sich die ohnehin schon schwierige Lage deutlich erschweren und die wirtschaftlichen und sozialen Kosten erhöhen.

Der Finanzsektor habe eine bemerkenswerte Widerstandfähigkeit bewiesen und die Fähigkeit, auf die Krise zu reagieren, erklärte die Zentralbank. Allerdings seien die Institute wegen des Liquiditätsdrucks anfällig und wegen der Tatsache, dass sie weitgehend von der Refinanzierung über die Europäische Zentralbank abhingen. Der Sektor habe aber bereits einen Anpassungsprozess begonnen.

Portugal erhält 78 Milliarden Euro Hilfen von EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), um eine Pleite abzuwenden. Als Gegenleistung muss die Regierung des designierten Ministerpräsidenten Pedro Passos Coelho einen harten Sparkurs fahren und Reformen umsetzen.

 

  • rtr
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