Posten wird traditionell von Europäer besetzt
USA sind für Rato als neuen IWF-Chef

Der ehemalige spanische Wirtschafts- und Finanzminister Rodrigo Rato kommt dem Chefposten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) immer näher. Auch die USA sicherten ihm Donnerstag ihre ausdrückliche Unterstützung zu.

HB WASHINGTON. Zuvor hatten bereits die EU-Finanzminister Rato ihre einhellige Unterstützung ausgesprochen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Vorschlag der Europäischen Union von Herrn Rato“, sagte John Taylor, Unterstaatssekretär im US-Finanzministerium, am Donnerstag. „Wir haben auch viel Unterstützung aus anderen Teilen der Welt festgestellt, vor allem in Lateinamerika“, sagte er. Taylor lobte Rato ausdrücklich. Dieser habe erstklassige Referenzen und verstehe sich gut mit hochrangigen Experten der Regierung von US-Präsident George W. Bush.

Die Chancen Ratos auf den IWF-Chefposten hatten sich bereits mit dem Rückzug des französischen Kandidaten Jean Lemierre entscheidend verbessert. Der Posten wird traditionell von einem Europäer besetzt.

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