Präsident al-Sisi
Ägypten begrüßt neue US-Waffenlieferungen

Die USA wollen Ägypten mit neuen Waffenlieferungen unterstützen, darunter zwölf Kampfjets, 20 Raketen und bis zu 125 Panzer. Die US-Militärhilfe war seit dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Mursi ausgesetzt worden.
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KairoDer ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat die Wiederaufnahme von US-Waffenlieferungen an sein Land begrüßt. Die Entscheidung Washingtons liege im strategischen Interesse beider Staaten, weil dadurch der Terrorismus und Extremismus bekämpft und die Sicherheit in der Region gewährleistet werden könne, erklärte Al-Sisi am Mittwoch.

Die USA hatten die Militärhilfe an Ägypten ausgesetzt, nachdem der damalige Militärchef Al-Sisi im Juli 2013 den demokratisch gewählten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi gestürzt hatte. Später ließ sich Al-Sisi zum Nachfolger Mursis wählen.

Das Weiße Haus teilte mit, Präsident Barack Obama habe Al-Sisi am Dienstag über die neuen Waffenlieferungen informiert. Demnach sollen zwölf F-16-Kampfjets, 20 Raketen und bis zu 125 Panzer nach Ägypten geschickt werden. Gleichzeitig beantrage der Präsident beim Kongress 1,3 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) für das ägyptische Militär.

Ägypten bleibt damit der zweitgrößte Empfänger von US-Militärhilfe nach dem Nachbarland Israel.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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