Präsident Anastasiadis
Zypern leidet unter Russland-Sanktionen

Das Rettungsprogramm für Zypern ist in Gefahr: Der Präsident des Krisenstaats, Nikos Anastasiadis, warnt vor einer Schwächung russischer Unternehmen – schließlich bunkern diese hohe Summen auf der Insel.
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BerlinZyperns Staatspräsident Nikos Anastasiadis hat davor gewarnt, dass mögliche Wirtschaftssanktionen gegen Russland das Rettungsprogramm für das Euro-Land gefährden könnten. „Wenn Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt würden, hätte das äußerst negative Auswirkungen auf unser Anpassungsprogramm, das wir mit der Troika vereinbart haben“, sagte Anastasiadis in einem Interview mit dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe). „Es würde all die Fortschritte gefährden, die wir seit einem Jahr mühsam erreicht haben.“ Der Präsident forderte, diese Auswirkungen bei einer Entscheidung zu berücksichtigen. Die EU und auch jeder einzelne Mitgliedstaat für sich sollten „den Schaden berücksichtigen, den sowohl die EU selbst als auch die Wirtschaft unserer Länder aufgrund solcher Sanktionen erleiden würden“.

Der Präsident betonte, dass es neben Risiken auch eine Chance für Zypern gebe. „Wir verfügen über Ressourcen, welche die EU unabhängiger von russischen Gaslieferungen machen“, sagte Anastasiadis. Vor Zyperns Küste sind Gasvorkommen entdeckt worden. Zypern werde innerhalb Europas ein wichtiger Energielieferant, sagt er. Generell sieht Zyperns Präsident das Land auf dem Weg der Besserung. Eine Beleg ist für ihn auch, dass sich der Staat kürzlich wieder Geld bei Investoren leihen konnte. Das sei die erste Emission von Staatsanleihen seit dem Jahr 2010 gewesen, so Anastasiadis. „Die Reaktionen waren positiv.“ Zypern hatte an private Personen Anleihen für 100 Millionen Euro verkauft. „Es wird weitere Emissionen geben“, kündigte Anastasiadis an. „Wir wollen das auf monatlicher Basis wiederholen. Wir gehen vorsichtig vor. Aber das Ziel ist klar: Wir wollen wieder an die Märkte.“

Die Notwendigkeit für ein weiteres Rettungsprogramm sieht Anastasiadis nicht. „Wir wollen das Programm mit allen Auflagen umsetzen, um es schnell wieder zu beenden und die Wirtschaftskrise hinter uns zu lassen. Das ist unser Ziel. Und wir haben nach heutigem Stand keinen Zweifel, es zu erreichen.“ Der Präsident kündigte an, dass Zypern eine Förderinstitution für kleine und mittlere Unternehmen gründen will, bei der sich auch Deutschland beteiligen werde. „Dazu wird neben Zypern auch die Europäische Investitionsbank Kapital beitragen und die deutsche KfW-Bank“, sagte Anastasiadis. Das habe ihm Bundeskanzlerin Angela Merkel angeboten. „Die Details werden jetzt die Finanzminister besprechen“, sagte Anastasiadis.

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  • Fehler:
    Quatsch, nicht ca. 50 % der Wahlberechtigten, sondern ca. 85 %.

    Ca. 35 % Nichtwähler und ca. 77 % Wähler etablierter Parteien.

    Ergibt erschreckende 85 % Volldeppen!

  • Zypern hat im Kreditwesen nach wie vor so viele Probleme; da kommt jede Ausrede recht.

  • Die EU ein Verein bzw. Seilschaft aus Alten, gescheiterten Kriminellen und wirtschaftlich Schwindsüchtigen legen anderen Staaten Sanktionen auf und bangen darum, dass der Bestrafte nicht mit gleicher Münze heimzahlt. Schon die eigenen verhängten lächerlichen Sanktionen, die jeden Tag einen “Schenkelklopfer“ im Kreml auslösen, könnten diese geistig verwirrten Lakaien der angloamerikanischen Machtkrake in schwerste Turbulenzen bringen. Sollte Zypern wieder stürzen, fällt das todkranke Griechenland direkt hinterher und zöge die schwachen Länder Frankreich, Italien, Spanien und Portugal direkt über den Abgrund. Dann läge es an Putins Russland dieser asozialen und lebensunfähigen Seilschaft endlich den verdienten leichten Tritt mittels eigenen empfindlichen Sanktionen zu verpassen.
    Seit Wochen lesen wir stattdessen wie sehr Russland leidet und durch Putin geschädigt wird, tatsächlich begeht die EU aber gerade den von den atlantischen Kräften gewollten Suizid und ca. 50 % der Wahlberechtigten (Wähler etablierter Parteien und Nichtwähler) in Deutschland wollen den Schwachsinn nicht zur Kenntnis nehmen und sie werden weiterhin tun was sie immer getan haben. Es wird und es muss erst richtig weh tun, bevor dieses dämliche Mitbürger-Gesockse aufwacht!

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