Präsident in Irland
Gauck sieht Ende des „Schlachthauses Europa“

Menschenrechte und Flüchtlinge: Mit diesen beiden Kernthemen bestreitet Bundespräsident Joachim Gauck seinen Aufenthalt in Irland. Nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde fand er gewohnt markige Wort.
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GlywayBundespräsident Joachim Gauck hat eindringlich an die Menschen in Europa appelliert, die Errungenschaften der europäischen Integration gegen Populisten von links und rechts zu verteidigen. Gleichzeitig müsse Europa sich daran messen lassen, wie es angesichts immer größerer Flüchtlingszahlen das Bekenntnis zu den Menschenrechten umsetze.

„Wie glaubwürdig die Europäische Union in Fragen der Menschenrechte ist, das hängt in der aktuellen Situation davon ab, wie wir in Europa mit jenen Menschen umgehen, die bei uns Zuflucht suchen, sagte Gauck am Mittwoch im irischen Galway. Dort erhielt er an der National University of Ireland die Ehrendoktorwürde.

In seiner Rede kritisierte er nach vorab verbreitetem Text, dass es mancherorts beliebt geworden sei, ein verzerrtes Bild der Europäischen Union zu zeichnen: „Intransparent, ungerecht, undemokratisch“ - so werde das „Feindbild Brüssel“ beschrieben.

Dagegen gelte es klar zu machen, dass das ehemalige „Schlachthaus Europa“ mit seiner langen Geschichte verheerender Kriege am Anfang dieses Integrationsprozesses stehe. In der gegenwärtigen Krise gehe es deshalb darum, die Solidarität zu bewahren.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Präsident in Irland: Gauck sieht Ende des „Schlachthauses Europa“"

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  • Vielleicht sollte der besser überlegen, wie Europa mit den Menschen die bei uns Zuflucht suchen, in Ihrem Land umgeht. Weiss noch 2011 als es hieß wir müssen die Rebellen gegen Assad unterstützen, dann war auf einmal die IS da und hat Flüchtlinge produziert. Vielleicht hätten wir denen einfach nicht Ihre Länder wegbomben sollen. Dieser Mensch gehört für mich zum absoluten Abschaum.
    Hauptsache er und seine Machteliten können jetzt Hilfsbereitschaft heucheln, nachdem Sie sich auf Kosten von Ländern und Menschen bereichert haben. Übrigens fände ich sein Schlößchen perfekt für die Aufnahme von Flüchtlingen.

  • Zitat1: "Dagegen gelte es klar zu machen, dass das ehemalige „Schlachthaus Europa“ mit seiner langen Geschichte verheerender Kriege am Anfang dieses Integrationsprozesses stehe"

    Nein Herr Gauk, das magaus ihrer Sicht so sein weil sie die Jahre 49 bis 89 gar nicht mitbekommen haben.
    Aber am Anfang dieser Euro-EU stand die EWG und die war perfekt!

    Zitat2: " „Intransparent, ungerecht, undemokratisch“ - so werde das „Feindbild Brüssel“ beschrieben."

    Nur Brüssel ist undemokratisch! ist ungerecht! und ist intransparent!

    Endresultat: Herr Gauck sollte die Jahre 49 bis 89 studieren und erst danach wieder was sagen.

    PS:

    vor 89 gab es irgendwie mehr Demokratie und mehr Selbstständigkeit in Deutschland. Erst danach wurde für alles und jedes der Staat gerufen.


  • Herr "Präsident" im Auftrage Amerika's zur "Afrikanisierung Europas" unterwegs.

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