Präsident kehrt zu seinem Wohnsitz zurück
Pakistans Staatschef entgeht Attentat

Pakistans Präsident Musharraf ist laut TV-Berichten einem Anschlag knapp entgangen. Eine Bombe explodierte in seiner unmittelbaren Nähe, ohne dass es Verletzte gab.

HB BERLIN. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf ist offenbar knapp einem Anschlag entgangen. Wenige Minuten nach dem Vorbeifahren seines Fahrzeugkonvois durch die Straßen von Rawalpindi explodierte eine Bombe. Musharraf sagte im staatlichen Fernsehen, er habe eine Explosion gehört und die Wucht der Detonation in dem Fahrzeug gespürt. Er sei überzeugt, dass er das Ziel dieses Terrorakts gewesen sei.

Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf das Fernsehen meldete, wurde eine Brücke beschädigt, doch wurde niemand verletzt.

Informationsminister Scheich Raschid Ahmed teilte mit, der Präsident sei zu seinem Wohnsitz in Rawalpindi, rund 15 Kilometer von der Hauptstadt Islamabad entfernt, zurückgekehrt. Nach Angaben eines Militärsprechers, Generalmajor Shaukat Sultan, ereignete sich die Explosion, als der Konvoi des Präsidenten schon sicher an jener Stelle vorbeigefahren sei.

Ob die Detonation wirklich von einem Sprengsatz ausgelöst wurde, wollte er nicht sagen. Ein privater TV-Sender berichtete hingegen, es habe sich um eine mit einem Fernzünder gezündete Bombe gehandelt.

Musharraf ist in der Vergangenheit schon mindestens zwei Attentatsversuchen entgangen. Wegen seiner USA-freundlichen Haltung im Kampf gegen den internationalen Terrorismus hat er sich unter den Islamisten in Pakistan viele Feinde gemacht.

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