Präsident kommt nicht zu Wort
Kirgisiens Opposition setzt Präsidenten Ultimatum für Reformen

Tausende kirgisische Oppositionelle haben am Samstag von Präsident Kurmanbek Bakijew ultimativ demokratische Reformen gefordert.

HB BISCHKEK. Bei einer Kundgebung in Bischkek forderten sie unter anderem eine Stärkung des Parlaments und ein entschlossenes Vorgehen gegen Korruption und Gewalt. Als Bakijew zu den etwa 10.000 Menschen sprechen wollte, wurde er niedergebuht. Ein Oppositionssprecher sagte, wenn die Forderungen nicht bis 27. Mai erfüllt würden, werde es neue Demonstrationen geben mit dem Ziel, Bakijew zu stürzen. Bakijew war im vergangenen Jahr nach einem Putsch an die Macht gekommen und hatte den Bürgern des Landes Stabilität und Demokratie versprochen. Im Juli gewann er mit großer Mehrheit die Wahlen. Seitdem ist er jedoch sowohl im eigenen Land als auch im Ausland unter Druck geraten. Ihm wird vorgeworfen, zu wenig gegen Korruption und Verbrechen zu tun, die seit dem Machtwechsel stetig zunehmen.

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