Präsident setzt sich ein Denkmal
Schröder sahnt für deutsche Wirtschaft ab

Die Reise von Bundeskanzler Gerhard Schröder ins zentralasiatische Kasachstan hat sich für die ihn begleitenden deutschen Unternehmer gelohnt. Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro können sie mitnehmen.

HB ASTANA. In Regierungskreisen hieß es am Donnerstag, im Rahmen des Besuchs von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Kasachstan würden dazu fünf Verträge unterzeichnet, davon allein drei vom Münchener Siemens-Konzern. Zudem schließe die Commerzbank einen Kreditrahmenvertrag für deutsche Exporte in die ehemalige Sowjetrepublik mit einem Volumen von 70 Millionen Euro ab.

Siemens-Chef Heinrich von Pierer sagte, bei den Projekten seines Konzerns handele es sich um die Beteiligung an der Erneuerung eines Kohlekraftwerks in Höhe von 100 Millionen Euro, etwas darunter liege das Finanzvolumen für ein Telekom-Projekt. Die Ausstattung der kasachischen Staatsbahn mit einem Betriebsleitsystem bringe 50 Millionen Euro ein. Bei dem letztgenannten Projekt werde ein Rahmenvertrag geschlossen, der 2004 umgesetzt werden solle.

In Regierungskreisen hieß es, die Firma MAN Ferrostahl habe einen Auftrag für Kompressortechnik für eine Gaspipeline in Höhe von 66 Millionen Euro erhalten. MAN Takraf Fördertechnik erhalten für die Beteiligung an einer Kohleförderanlage 200 Millionen Euro. Damit korrigierte die Regierung das von ihr zunächst genannte Volumen des letztgenannten Auftrags. Die zunächst genannte Summe von fünf Milliarden Euro beschreibe das gesamte Förderpotenzial in diesem Bereich.

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