Claude Pompidou (links, bei einer Ausstellungsbesichtigung mit Ex-Präsident Chirac)
Die Arzttochter brachte mit ihrer Liebe für moderne Kunst zumindest in Stilfragen frischen Wind in den Elysée. Aus der Politik hielt sie sich während der Amtszeit ihres Mannes Georges (1969-1974) fern. Eine von ihr gegründete Stiftung kümmerte sich um behinderte und alte Menschen. Nach dem Tod ihres Mannes im Amt an der Waldenström-Krankheit kehrte sie nie mehr in den Elysée zurück, den sie fortan „Haus des Unglücks“ nannte.