Präsidentenwahl
Hohe Wahlbeteilung in Usbekistan

Bei der Präsidentenwahl in der zentralasiatischen Republik Usbekistan hat es am Sonntag nach Angaben der Behörden eine hohe Wahlbeteiligung gegeben. Bereits zum Nachmittag hätten knapp 80 Prozent der 16,2 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, teilte die Wahlleitung nach Angaben der staatlichen usbekischen Agentur UzA in der Hauptstadt Taschkent mit.



HB TASCHKENT. Die Mindestwahlbeteiligung liegt in der ehemaligen Sowjetrepublik bei 33 Prozent. Es gilt als sicher, dass der autoritäre Präsident Islam Karimow (69) im Amt bestätigt wird. Regierungsgegner äußerten starke Zweifel an den Zahlen der Wahlleitung. Es bestehe der Verdacht, dass die Behörden die Stimmzettel von Millionen usbekischen Wanderarbeitern in deren Abwesenheit ausfüllten, berichtete die unabhängige Internetagentur Uznews. Nach Schätzungen leben 15 bis 40 Prozent der Wahlberechtigten als Arbeitsmigranten in Russland oder Kasachstan.

Karimow sagte bei der Stimmabgabe in Taschkent, in diesem Jahr hätten die Bürger seines Landes erstmals eine echte Wahl gehabt. Die in der Bevölkerung weitgehend unbekannten Herausforderer galten jedoch ausnahmslos als linientreu. Die Wahllokale sollten in Usbekistan um 20.00 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MEZ) schließen. Ein vorläufiges Endergebnis wurde für Montag angekündigt. .

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