Präsidentschaftswahl in Frankreich
Sarkozy holt in Umfragen auf

Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich könnte es noch spannend werden. Amtsinhaber Sarkozy liegt nur noch wenige Prozentpunkte hinter Herausforderer Hollande. Dieser will Merkel zügig für Wachstumsideen gewinnen.
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ParisZwei Tage vor der Präsidentenwahl in Frankreich hat Favorit Francois Hollande rasche Bemühungen um einen deutsch-französischen Kompromiss in der Wachstumsdebatte angekündigt. Als Präsident werde der Sozialist bei seiner ersten Auslandsreise in Berlin für einen deutsch-französischen Konsens zum Wachstum werben, sagte dessen Wahlkampfleiter Pierre Moscovici am Freitag.

Die Bundesregierung machte deutlich, den Fiskalpaket - anders als von Hollande angestrebt - nicht neu verhandeln zu wollen. Kurz vor der Stichwahl verringerte Präsident Nicolas Sarkozy in einer Umfrage seinen Rückstand auf vier Punkte, obwohl ihm nach Rechtsextremistin Marine Le Pen auch der Zentrumspolitiker Francois Bayrou eine Wahlempfehlung verweigert hatte.

Hollande machte zwei Tage vor der Wahl über seinen Berater deutlich, dass er seine Ideen für mehr Wachstum schnell durchsetzen will. „Ein neuer europäischer Kompromiss ist möglich, und der wird über ein neues französisch-deutsches Verständnis erreicht.“ Es sei wichtig, rasch zum Kern des Themas vorzudringen, sagte Moscovici. „Die Dinge dulden keinen Aufschub.“

Kurz vor der Wahl zeigte sich die Bundesregierung um ein intensives deutsch-französisches Verhältnis bemüht. „Wir werden eng mit Frankreich zusammenarbeiten, egal, wie die Wahl ausgeht“, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble. Andererseits deutete der CDU-Politiker in der Frage des Fiskalpaktes für mehr Haushaltsdisziplin in den EU-Staaten keine Kompromissbereitschaft an.

Deutschland habe Hollande deutlich gemacht, dass der Pakt beschlossen sei und Verträge einzuhalten seien. „Wir können nicht nach jeder Wahl neu verhandeln“, sagte Schäuble: „Das weiß auch Hollande.“ Im offenen Widerspruch zu Bundeskanzlerin Angela Merkel will der Sozialist das mühsam verhandelte Paket neu aufschnüren und um Wachstumselemente ergänzen.

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Zentrumspolitiker will Hollande wählen

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  • HANDELSBLATT = die BLÖD für "Intellektuelle".

  • Was für ein Dilemma einer "hochschreibenden" Kulturkaste. Sarkozy fliegen die Absätze weg und schon ist er aus dem Standbild weg. Selbst die Fotografen sollten daran denken, wieder normale Größen in Ordnung zu halten. Manche ZEITgenossen kriegen sich indessen nicht mehr, über das Auf und Ab der Jongleure in punkto "Wahlvorhersagen". Warten wir doch mal den Sonntag ab. Da wird Sarkozy wirklich Größe abverlangt.

  • An anderer Stelle titeln Sie:
    "Frankreich
    Hollande auch in letzten Wahl-Umfragen vorn
    04.05.2012, 09:32 Uhr"

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