International
Presse: Bush und Blair kurz nach 11. September über Irak-Krieg einig

Lange bevor der Krieg gegen Irak tatsächlich begann, soll US-Präsident Bush sich bei einem Abendessen der Unterstützung des britischen Premier Blair für dieses Vorhaben versichert haben. Dieser habe keinerlei Einwände gehabt, heißt es in Presseberichten.

HB BERLIN. Kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat US-Präsident George W. Bush gegenüber dem britischen Premier Tony Blair die Notwendigkeit eines Krieges gegen Irak betont. Dies berichtet die britische Zeitung «Observer» unter Berufung auf den damaligen britischen Botschafter in Washington, Christopher Meyer.

Blair habe Bush zwar geraten, sich zunächst auf den Kampf gegen Al Qaeda und die Taliban zu konzentrieren, er habe gegen einen Irak-Krieg aber keinerlei Einwände gehabt. Bush habe dem zugestimmt, habe aber betont, danach werde man auf Irak zurückkommen müssen. Dabei sei klar gewesen, dass es nicht etwa um Sanktionen gegangen sei, sagte Meyer der Zeitung.

Blair sei immer der Meinung gewesen, dass der frühere irakische Präsident Saddam Hussein nicht ohne Gewalt zur Aufgabe gebracht werden könne. Einzelheiten des Gesprächs sollen demnächst in dem US-Magazins «Vanity Fair» veröffentlicht werden.

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