Pro & Contra Griechenland-Umschuldung - Desaster oder Befreiung?

Wäre eine Pleite Griechenlands der Finanz-GAU für die Euro-Zone oder ein Befreiungsschlag? Kein anderes finanzpolitisches Thema ist so umstritten wie eine Umschuldung Athens. Was dagegen spricht - und was dafür.


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    10 Kommentare zu "Pro & Contra : Griechenland-Umschuldung - Desaster oder Befreiung? "

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    • Es ist ganz einfach. Griechenland muss sich reformieren. Die Steuerhinterziehung, Korruption und mangelnde Verwaltungsstrukturen sind die Hauptursache für die missliche Lage (persönliche Verfehlungen von Politikern mal außen vor gelassen).

      Leider gibt es nur 2 Wege Griechenland zu diesen Reformen zu bringen. Per Entzug (Raus aus dem Euro, keine Hilfsgelder, keine politische Einmischung) oder per Zuckerbrot-und-Peitsche Taktik, so wie es gerade praktiziert wird.

      Beide Wege können funktionieren, nur bin ich der festen Überzeugung, dass das Griechische Volk selbst entscheiden sollte wie es weitergehen soll. Daher bin ich sehr enttäuscht über die abgesagte Volksabstimmung. Das hätte der Demokratie sehr gut getan.

    • EU ist doch keine wirkliche Union zwischen Ländern auf Augenhöhe und ähnlichen sozialen Ansichten und Werten. Das muss erst klar sein.

      "Ein Schuldenschnitt hat katastrophale Folgen für die Griechen", aber wie sollte es verhindert werden? Die Rechnung dafür werden auch die Geldschmarotzer zu begleichen haben. Griechenland wird Pleite machen, wenn die Umstaende es verlangen, es ist ziemlich sicher!

    • Wir wurden vielleicht nicht gefragt, aber sind wir auf die Straße gegangen und haben "Nein" gesagt??
      Die Griechen wollen die Einschnitte der Regierung nicht hin nehmen und gehen geschlossen auf die Straße.
      Was haben wir gemacht als der Euro kam? Gejammert das wir nicht gefragt wurden....

    • "Letztendlich sind wir selbst schuld, dass wir mit solchen Problemen konfrontiert sind."
      Nein, sind wir absolut nicht, denn uns hat keiner gefragt, ob wir den Euro wollen und ob wir zum Bundesland degradiert werden sollen !!!

    • Die europäische Währungsunion ist gescheitert, nur will es keiner der verantwortlichen EUromantikern zugeben.
      Viele Fachleute haben schon vor der Euro Einführung gewarnt.
      Der Fehler ist die Einheitswährung Euro selber!
      Eine einheitliche Währung für Volkswirtschaften mit so unterschiedlicher Produktivität, Ausrichtung, Leistungs- fähigkeit und bereitschaft ist ökonomisch gröbster Unsinn.
      Eine Währung hat die wichtige Funktion, Ungleichgewichte in den Außenbilanzen zwischen einzelnen Volkswirtschaften auszugleichen. Der Euro vernichtet dieses Basiselement. Deshalb muß die Anpassung über die Realwirtschaft, sprich Löhne und Preise, erfolgen. Die Folge sind Rezession, wegbrechen der Staatseinahmen, abhängigkeit der schwächeren Ländern von permanenten! Transferleistungen.
      Die EU Diktaturwährung TEuro, versklavt die freien Völker Europas, indem sie die einen zu Almosenempfängern degradiert und die anderen ausplündert.
      Der Euro ist ein frankensteinsches Monstrum, welches nur durch die Politik und unvorstellbare Mengen an Subventionen, siehe ESM, künstlich am Leben erhalten wird.
      Und dies alles zu Lasten des Steuerzahlers!
      Ein freies und gesundes Europa und auch Deutschland braucht keine Währungsunion!!
      Die Verletzung geltenden Rechts mit dem Bruch des Lissabon Vertrages gegen das "No Bail Out" Gesetz Art. 125 AEUV (früher Art. 103 EG) zeigt das wahre Gesicht der EU, die Recht beugt und Gesetze bricht und ändert wie es für sie gerade zweckmäßig ist.
      Über die mafiösen Strukturen innerhalb der EU die Korruption möglich machen (z. B. Ex-Ösi Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ! und andere bereits überführte und zurückgetretene ** Verbrecher) wollen wir hier erst gar nicht reden.
      Die EU ist eine despotische, undemokratische, ja diktatorische Organisationen; ohne jegliche demokratische Legitimierung der Bürger welche von dieser zur Erreichung eigenster Interessen ausgebeutet werden. Der Rettungsschirm ist Augenwischerei, er hilft den Ländern leider nicht wie man sieht!

    • Eine wirkliche Union zwischen Ländern auf Augenhöhe und ähnlichen sozialen Ansichten und Werten kann schon von Vorteil sein. Die größten Fehler wurden bei der Planung/Einführung des Euro gemacht. Letztendlich sind wir selbst schuld, dass wir mit solchen Problemen konfrontiert sind.
      Wenn der Politiker wie der niederländische Wellink sagt: "Ein Schuldenschnitt hat katastrophale Folgen für die Griechen" und sollte verhindert werden. Dann sag ich nur: Na und, dann hat er das eben. Wer planlos und verblendet vor sich hinlebt, hat die Rechnung dafür zu begleichen.

    • Lügen helfen nicht. Vor einem Jahr hat selbst der Chef der Deutschen Bank wie auch der Präsident Griechenland gesagt Griechenland wäre aus der Kriese raus.... Und jeder wollte es glauben besonders Merkel und Co.... Die USA sagt wenn Europa noch nichtmal Griechenland retten kann, was ist dann der Euro wert. Wenn Griechenland nicht gerettet wird, geht der Euro und die Aktien auf Tauchstation.... Nun, dass würde so oder so, früher oder später passieren. Lieber früher als später und deswegen raus aus dem Euro, es gibt keine andere Alternative, und das schreibe ich schon seit zwei Jahren. (Pretaro)

    • der listenreiche Odysseus: er hatte sich die Ohren nicht zustopfen lassen bei der Durchfahrt durch Skylla und Charibdis.
      Das war allerdings, bevor Griechenland zur Republik Griechenland wurde.
      Inzwischen hat sich der Laden da auf "Freizeitclub" gemacht.
      Sowas geht natürlich nicht.

    • die Griechen müssen die eurozone verlassen. Dies hätte ebnefalls Signalwirkung für Staaten wie Portugal, Spanien (und Irland=Monopolyland).
      Wer sich nur verschuldet und die gemeinsame Währung "vorsätzlich" gefährdet kann auch keine Hilfe erwarten. Hilfe kann nur bei Haushaltsdisziplin und klaren Konzepten erwartet werden.
      Politiker haben das Problem, dass ihnen ökonomischer Sachverstand fehlt und damit für die Währungsunion falsche Rahmenbedingungen geschaffen wurden. Darunter beginnen wir nun zu leiden (und Griechenland ist erst der Anfang, nun wird klar wieso sich England, Dänemark und Schweden sich vom Euro fern gehalten haben)

    • Man fragt sich schon, wie jemand, dem der Strick fest um den Hals gelegt ist und sich täglich ein klein wenig mehr zuzieht, flexibel, effizient und hoch motiviert seinen Pflichten erfolgreich nachkommen kann.

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