Prodi geht
Barroso erwartet Zustimmung vom EU-Parlament

Der künftige Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, erwartet die Zustimmung des Europäischen Parlaments zu seinem Team. Mit Blick auf die zum Teil heftige Kritik an seinen ersonalvorschlägen sagte er am Montag in Brüssel, er hoffe, dass eine befriedigende Lösung gefunden werde.

HB BRÜSSEL. An diesem Dienstag werde er dem Parlament in Straßburg erläutern, welche Schlüsse er aus der Kritik ziehe.

Die Abgeordneten stimmen am Mittwoch über die neue EU-Kommission ab, die am 1. November ihr Amt antreten soll. Eine Mehrheit ist nicht sicher, da vor allem der als Innen- und Justizkommissar vorgesehene Italiener Rocco Buttiglione auf Ablehnung in weiten Teilen des Parlaments stößt. Dieses kann aber nicht einzelne Kandidaten, sondern nur die Kommission insgesamt bestätigen oder ablehnen.

Barrosos Vorgänger Romano Prodi machte am Montag deutlich, dass es für die jetzige Kommission schwierig wäre, die Amtsgeschäfte weiterzuführen, falls die Barroso-Kommission nicht bestätigt würde. Er sagte zwar, „wir sind für den Notfall bereit“, wünschte jedoch, dass dies nicht erforderlich wird. Viele leitende Beamte seien bereits dabei, neue Aufgaben zu übernehmen, sein eigener Stab sei nahezu aufgelöst, sagte Prodi, der seit 1999 Kommissionschef war.

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