Proteste in der Ukraine

Klitschko fordert „vollständigen Neustart“

Erstmals haben die ukrainische Regierung und die Opposition an einem Tisch verhandelt. Doch die Fronten sind verhärtet: Klitschko will Präsident Janukowitsch weiterhin ablösen. Dieser ließ sich ein Zugeständnis abringen.
Update: 13.12.2013 - 18:09 Uhr 12 Kommentare

Demonstranten zweifeln an Abkommen

KiewNach wochenlangen Protesten sind in der Ukraine der prorussische Präsident Viktor Janukowitsch und Oppositionspolitiker Vitali Klitschko erstmals zu einem Krisengipfel zusammengekommen. Bei den stundenlangen Gesprächen in Kiew lehnte Janukowitsch den von prowestlichen Demonstranten geforderten Rücktritt der Regierung aber erneut ab.

Klitschko hingegen beharrte auf den Forderungen eines Machtwechsels in der früheren Sowjetrepublik. Die verfeindeten Lager trafen sich am Freitag nach den scharfen Konfrontation erstmals direkt - auch auf Vermittlung Deutschlands, der EU und der USA.

Janukowitsch erinnerte seine Gegner bei einem Runden Tisch daran, dass ein Misstrauensvotum gegen Regierungschef Nikolai Asarow im Parlament gescheitert sei. Er könne nur auf Grundlage einer Entscheidung der Obersten Rada handeln, behauptete der Präsident.

„Nur ein vollständiger Neustart des Systems kann ein Ausweg sein aus dieser politischen Krise“, sagte Klitschko. Dies habe etwa Janukowitschs Vorgänger Leonid Krawtschuk begriffen, als er für die Lösung einer Krise vorgezogene Wahlen ausgerufen habe. Die Opposition um Boxweltmeister Klitschko hatte bei der Misstrauensabstimmung am 3. Dezember nur 186 von 225 nötigen Stimmen für ein Ende der Regierung Asarow zusammenbekommen.

Die Rivalen saßen sich bei dem Krisengespräch im Ukraine-Palast in Kiew direkt gegenüber. Das regierungskritische Internetportal hromadske.tv übertrug live das Treffen, an dem auch Ex-Präsidenten, Vertreter von Kirchen und Gewerkschaften sowie weitere Oppositionsführer teilnahmen. Auch Asarow saß mit am Tisch.

Als Zugeständnis schlug Janukowitsch eine Amnestie für alle vor, die während der Proteste festgenommen worden waren. Die Freilassung ist eine Kernforderung der Regierungsgegner. Nach unterschiedlichen Angaben waren etwa 45 Menschen von Sicherheitskräften abgeführt worden. Janukowitsch räumte ein, dass sich die Sicherheitskräfte bei den prowestlichen Protesten nicht immer passend verhalten hätten.

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12 Kommentare zu "Proteste in der Ukraine: Klitschko fordert „vollständigen Neustart“"

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  • Der Klischko sollte sich mal zurückhalten und mal überlegen, was die „Rebellen“ ihrem Volk in Syrien antun. Leider mischen auch die EU und die USA mit, denen es doch in Wirklichkeit nur darum geht Russland zu schwächen.
    Statt Fronten aufzubauen sollte lieber mit Russland eine freundschaftliche Beziehung und gute wirtschaftliche Zusammenarbeit angestrebt werden.
    Gerade Deutschland hätte da eine besondere Verpflichtung für die 20 Millionen Russen, die im 2. Weltkrieg umgebracht wurden.
    Da lobe ich mir Gerhard Schröder. Bei dem stimmte die Achse Deutschland-Russland noch.
    Vor dem Mann hatte ich Respekt, auch für die Agenda 2010 und den verweigerten Überfall auf den Irak.

  • Zitat : Klitschko fordert „vollständigen Neustart“

    - warum fordert Klitschko nicht das Ende der Welt ?

    Unfassbar, wie blauäugig dieser Pseudoboxer ist ! Er hat doch schon mal seine Lektion als Bürgermeister von Kiew gehabt, hat wohl nichts daraus gelernt !

    Und die Unverfrorenheit, von dem Sammelbecken der Opposition ( wo eigentlich der Timoschenko-Haufen am größten ist ) das Präsidentenamt für sich zu beanspruchen, spricht Bände !

    Der konnte nie richtig boxen, der kann auch keine Politik !

    Hochstapler !

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    Wieder so ein Pleitekandidat will in die EU.Wie soll es auch anders sein.Das Deutsche Dummvolk soll für alle Bankrott-Staaten zahlen.

    Die Ukrainer sind ein Russenvolk u. keine EU-Europäer!

    Hier geht es nur um die Kohle die sie von den Deutschen abstauben wollen.

    Wo ist der nächste Pleitekandidat , ja Albanien fehlt noch bei den Bettlern .

    Haltet EUCH doch ALLE an Putin ,denn dort gibts noch viel Kohle zu schaufeln.

    Die Oligarchenmafia Klitschko wohnt in Hamburg .Und von hier aus soll die Klitschko -Revolte gestartet werden.

    Hab ich da etwas verpasst .Soll Deutschland in Zukunft KlitschkoUkraine heißen . Oder !

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

  • Klitschko ist eine reine Marketingfigur. Als Boxer hat er seine Karriere mit Fallobst erreicht; den Gegnern reichte eine gute Börse wenn sie passend fallen. An Janukowitch wird er sich die Zähne ausbeissen. Da helfen auch seine Proteges Merkel und Westerwelle nicht. Westerwelle scheint sich nur zu engagieren, weil er am gleichen Ufer wie Klitschko steht. Merkel muss wohl durch ihre DDR Vergangenheit traumatisiert sein, anders lässt sich ihre offene Einmischung und ihr Affront gegenüber Russland nicht erklären.



  • Die Oligarchenmafia lässt sich ihre Pfründe nicht abluchsen. Sollte der Boxer mal kapieren.
    Die EU Mafia kapiert ja gar nicht mehr viel im Zukaufrausch.

  • Wir fordern für das verfluchte EuroPa auch einen "vollständigen Neustart"!

  • Frau EU-Reding ist der Ausdruck für die Überheblichkeit der "EU in Brüssel". Als "Kommissarin" stellt sie sich rotzfrech einem gewählten UK-Premierminister Cameron entgegen. Genauso das aktuelle Zündeln in der Ukraine, wo die "EU in Brüssel" gezielt mit Hilfe von Herrn Klitschko als "Gesandter" die Menschenmassen dirigiert um sich die Ukraine in Brüssel einzuverleiben.

    Gezielt werden Menschenströme und Geldströme von Brüssel aus eingesetzt gegen die Länder Europas, um die Zentralmacht "EU in Brüssel" immer weiter auszubauen. Soll das die Vision von Europa sein ?? Wohl eher nicht. Die Ideologie von "EU in Brüssel" ist europa-feindlich, weil sie manipulierend und dirigierend agiert über die Köpfe der Völker Europas hinweg.

    Früher hatten wir das friedliche Zusammenleben unter der Europäischen Wirtschafts Gemeinschaft. Dahin müssen wir zurückkehren und dem erstarkenden Monster "EU in Brüssel" entgegentreten - als friedliebende Europäer.

    Die "EU in Brüssel" forciert das "durch-gequirlte Europa", vermischte Kulturen, vermischte Völker, Ost-Europa ab nach West-Europa - weg mit den Staaten und Identitäten.

    Stoppt die Verbreitung der "Brüssler blauen Dekadenz" in Europa. Kein Zentral-Staats-Europa !

    Ein primitiver, obrigkeitshöriger, geschlechtsloser, ungebildeter, verarmt und abhängiger, naiver Lemming ist das EU-Menschenbild, das in Deutschland seinen Anfang finden soll. Mit Lautsprechern von oben vollgedröhnt mit alternativloser "Politk von oben". "Lemminge und Zentral-Kommitee", das bleibt dann übrig.

  • Herr Klitschko strahlt eine "Rambo-Aura" aus, was mir fehlt ist intellektueller Background. Als Boxer kennt er nur den "Geradeaus-Fight" - und als "Gesandter von Brüssel" wirkt sein Auftritt peinlich und ferngesteuert.

    "EU in Brüssel" verstreut überall seine Vasallen als Macht-Krake in Europa.

  • Wollen in einem Land EU = EIN VOLK NUR , leben . . . MUSS DOCH IN UKRAINE NOCH HOCHVERRAT AN LAND SEIN , da damit VERNICHTET und NUR NOCH ORTSSCHILD ABER KEIN LAND MEHR und FREIHEIT ? Klitschko DEFINIERT DAS WORT NICHT , das alle ihn VERSTEHEN , den DANN IST ALLEIN und " DIE " .
    .Frank Frädrich . . . AUCH CHIMÄRE VON NEANDERTALER .
    Gott-gibt-es-Gott - wenn NICHT DU , WER SONST . . . " "

  • wenn das Mode wird,das eine Regierung die legal durch Mehrheit gewählt wurde, von einer Minderheit weggeputscht wird, können sich die Regierungen dieser Welt auf was gefasst machen.Eins ist doch klar, die Mehrheit steht hinter der Regierung! Dieses Muster der Destabilisierung kennen wir aus dem Orient, leider nicht so erfolgreich wie es sich der starke Mann aus Übersee erhofft hat und genau das ist auch der Grund warum die Oppostion vom Westen unterstützt wird, damit die USA ihren Fuß in die Tür Russlands klemmen kann

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