Pulitzer-Preis-Träger: US-Nahostreporter stirbt in Syrien

Pulitzer-Preis-Träger
US-Nahostreporter stirbt in Syrien

Mehrfach wurde Anthony Shahid für seine Nahost-Berichte ausgezeichnet, zweimal sogar mit dem Pulitzer-Preis. Einem Medienbericht zufolge starb er nun mit 43 Jahren im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei.
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Istanbul/New YorkDer für seine Nahost-Berichterstattung mehrfach ausgezeichnete US-Journalist Anthony Shahid (43) ist während einer beschwerlichen Reportagereise in Syrien gestorben. Die „New York Times“, für die er seit 2009 arbeitete, berichtete am Freitag, Shahid habe auf dem Rückweg von Syrien in die Türkei einen tödlichen Asthma-Anfall erlitten. Der Fotograf Tyler Hicks, der ihn begleitete, habe die Leiche seines Kollegen über die Grenze in die Türkei getragen.

Shahid und Hicks waren ohne Erlaubnis der Regierung in Damaskus auf Schleichwegen von der Türkei aus nach Syrien eingereist, um über die Aktivitäten der Deserteure zu berichten. Ihre Begleiter brachten sie mal zu Fuß, mal auf Pferden durch die bergige Landschaft an der Grenze.

Shahid, ein Amerikaner libanesischer Abstammung, gehörte zu den besten Nahost-Reportern im englischsprachigen Raum. Für seine Berichte aus dem Irak nach der US-Invasion wurde er zweimal mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr fielen er und drei seiner Kollegen in Libyen Angehörigen der Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi in die Hände. Sie wurden mehrere Tage lang festgehalten und misshandelt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Du bist hier auf dem falschen Dampfer mein freund ! Hier geht es um Anthony Shahid der an einem Asthmaanfall gestorben ist !!!
    Aber so ist das eben wenn man älter wird !!!

  • Sind denn nun die Umstände des Todes des französischen Journalisten geklärt? Da wurde wohl der Mantel des Schweigens darüber ausgebreitet.

  • Israel /; Besetzte Gebiete: Journalist stirbt an Schussverletzungen

    Heute ist der palästinensische Journalist Imad Abu Zahra in Dschenin
    an den Folgen einer schweren Verletzung durch die israelische Armee
    gestorben. Der freiberufliche Fotograf wurde gestern gegen Mittag zusammen
    mit Said el Dahleh, einem Fotografen der palästinensischen
    Presseagentur WAFA, im Stadtzentrum ohne Vorwarnung von Panzern
    beschossen und an den Beinen getroffen.

    Beide Journalisten trugen Westen
    mit der Aufschrift "Presse ".
    Es dauerte über eine Stunde bis Imad Abu Zahra und Said el Dahleh ins
    Krankenhaus gebracht werden konnten, da die israelische Armee dem
    Krankenwagen den Zugang verwehrte. Nach Augenzeugenberichten soll es zu
    jenem Zeitpunkt keine Auseinandersetzungen gegeben haben.

    Ein Sprecher der
    israelischen Armee erklärte hingegen: "Unsere Fahrzeuge wurden von der
    Menge mit Steinen und Molotowcocktails beworfen ".

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