Putin beendet Staatsbesuch
Russland will mehr Öl nach China liefern

Zum Abschluss des Besuches von Russlands Präsident Wladmir Putin in Peking hat die russische Delegation zehn bis 15 Mill. Tonnen Öl jährlich für die nächsten zehn Jahre in Aussicht gestellt.

HB PEKING. Die Zusage durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten Alexander Zhukow für Lieferungen mit der Eisenbahn folgte auf die erkennbare russische Absage an eine eigentlich von China gewünschte Ölpipeline, die vielmehr 30 Mill. Tonnen Öl jährlich geliefert hätte.

Vor der Weiterreise in die alte chinesische Kaiserstadt Xian traf Putin noch Ministerpräsident Wen Jiabao und Parlamentschef Wu Bangguo. Im Mittelpunkt seines dreitägigen China-Besuches standen die Energiekooperation, Handelsfragen, der Atomstreit mit Nordkorea, Irak und andere internationale Probleme. In einem Grenzabkommen regelten beide Seiten die letzten Fragen im Osten. Nach 40 Jahre andauernden Verhandlungen ist die 4300 Kilometer lange Grenze damit festgelegt.

China deckte im ersten Halbjahr sieben Prozent seiner Rohölimporte durch Lieferungen aus Russland ab, die dieses Jahr sechs Mill. Tonnen erreichen werden. Die Nachfrage durch das hohe Wirtschaftswachstum im bevölkerungsreichsten Land der Erde ist enorm. In den ersten neun Monaten dieses Jahres stiegen die gesamten Rohöl-Einfuhren Chinas um 34 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der wachsende Bedarf Chinas gilt als einer der Hauptgründe für die Steigerung der Ölpreise weltweit.

Nach dem Besuch der berühmten chinesischen Terrakotta-Armee in Xi'an reist Putin am Samstag zu einem Besuch nach Tadschikistan weiter.

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