Putin weist Mordvorwürfe zurück
Polonium in Leiche des Ex-Spions entdeckt

Das Nationale Gesundheitsamt teilte in London mit, im Körper des verstorbenen früheren russischen Geheimdienstmitarbeiters Litvinenko sei eine große Menge des giftigen radioaktiven Isotops Polonium 210 entdeckt worden.

HB LONDON. „Noch steht nicht fest, wie es in seinen Körper kam. Das untersucht die Polizei“, erklärte das Amt. Experten des Amtes waren von Ermittlern herangezogen worden. Polonium 210 wirke hochgiftig, wenn es in den Körper gelange. Das Uran-Isotop war 1898 von der polnischen Chemikerin und späteren Nobelpreisträgerin Marie Curie entdeckt worden. Zunächst hatte es lange geheißen, Liitvinenko sei das als Rattengift bekannte Thallium verabreicht worden.



Der wahrscheinlich an der giftigen radioaktiven Substanz gestorbene frühere russische Geheimdienstmitarbeiter Alexander Litvinenko hat in seiner Abschiedserklärung Präsident Wladimir Putin des Mordes beschuldigt. Das von Freunden am Freitag in London verlesene Schreiben hatte der frühere Offizier der Geheimdienste KGB und FSB kurz vor seinem am Donnerstag eingetretenen Tod diktiert. Putin wies am Rande des EU-Russland-Gipfels die Vorwürfe zurück. „Solche Spekulationen sind unbegründet“, sagte er in Helsinki und bedauerte zugleich den Tod seines Kritikers. Der Fall des 43-Jährigen spielte finnischen Angaben zufolge beim Gipfel keine Rolle.

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