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Diskussion: Kommentare zu: EU will eigenes Parlament für die Euro-Länder

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

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  • 06.09.2012, 08:19 UhrDagmarK

    "In die politische Prioritätensetzung des jeweiligen Haushalts soll sich die EU-Kommission allerdings nicht einmischen. Die Euro-Staaten könnten also weiterhin souverän entscheiden, in welchen Bereichen sie kürzen beziehungsweise aufstocken wollen - solange Defizit und Gesamtverschuldung den EU-Vorgaben entsprechen."

    Und wieder einmal die üblichen Verdächtigen. Die souveräne Entscheidung, die hier angesprochen wird, wird dann durch irgendwelche umzusetzenden Richtlinien weiter eingeschränkt.

    Und außerdem glaube ich fest daran, das es irgendwo in Europa zu einem großen Knall kommen wird, bevor das installiert werden kann.

    • 06.09.2012, 09:26 UhrDrCoaleonesErbengemeinschaft

      Ehrlich gesagt, mir würde ein funktionierender Europarat der 47 europäischen Staaten durchaus genügen.

      Der Wirtschaftsableger Europäische Union ist nur ein Pendant der USA und häutet sich gerade als solcher einmal mehr.

      Deutschland wird darin auf kleiner Flamme weichgekocht, seit Jahren unmerk(e)lich nun auf erhöhtem Energieverbrauch einer Troika, die kein Mensch in EUropa gewählt hat. Das Europäische Parlament schon, hat aber weniger bis nichts zu bestellen, höchstens die Diäten, dafür sind sie offensichtlich denen gut genug, um der europäischen Bevölkerung vorzugaukeln, alles im grünen Bereich. Hurra, wir leben Demokratie liberalen Zuschnitts in der Moderne des 3ten Jahrtausends. Deutschland stellt demnächst eine personifizierte Freiheitsstatue aus Übersee als europäischen Außenminister vor, sozusagen als ihren Mann in der EU. Trainiert wird er bereits.

      Mit den Tausendern, da haben es einige immer noch im Hirn, obwohl doch nur 500er in Umlauf sind. Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, es handle sich um die Laufzeit der Europäischen Union. Mir schwant nichts Gutes, die Geschichte in Europa wiederholt sich. Lachende Dritte sitzen woanders, dort wo sich die Lloyds der europäischen "Spitzenklasse" schon ihr Entrée gesichert zu haben scheinen oder auch nur in Scheinen.

    • 06.09.2012, 09:49 UhrSayTheTruth

      Abnick-Parlamente zu installieren ist keine Kunst. Hochbezahltes williges Stimm-Vieh bietet sich überall an, gekaufte Stimmen mit Diäten und Pensionen.

      Wenn Abgeordnete nicht als Direkt-Kandidaten ins Parlament kommen, haben sie für mich keine Legitimation mehr. !! Willige Dilletanten die mittels Partei-Listen "reinkommen" sind das grosse Übel der Demokratie von heute und letztendlich auch ihr Sarg-Nagel.

    • 07.09.2012, 09:31 UhrMazi

      Es ist schon bezeichnend, wenn jetzt auch noch Parlamente ohne Wählerlegitimation angefacht werden.

      Das ist Diktatur. Allein für diese Denkweise sollten sie aus den Ämtern vertrieben und eingesperrt werden.

      Wo liegt Luxemburg eigentlich? Seit wann gibt es dort überhaupt Straßenbahnen.

    • 06.09.2012, 09:53 UhrDrCoaleonesErbengemeinschaft

      Die gewollten Ähnlichkeiten und Verwechslungen für die Bevölkerung innerhalb der Europäischen Union zum Europarat hat Züge angenommen, die dringenst aufs Abstellgleis gehören.

      Europa hat es nicht verdient, daß ein Krieg nie enden darf. Aus der Umklammerung frei machen, heißt in diesem Falle, die Europäische Union auflösen und die Dinge durch den Europarat der 47, die eigentliche Idee von Robert Schuman, aufs richtige Gleis zu leiten. Ohne die jetzigen Schaumschläger und deren Lobbyisten, die für den Ungleichklang in der Bevölkerung verantwortlich sind. Offensichtlich.

    • 06.09.2012, 10:09 UhrSayTheTruth

      Der Begriff "EU" wird immer wieder verwendet um damit Europa als gemeinsamen Kontinent positiv zu besetzen.

      mein Tipp an die Journalisten: Schreibt "EU-Kommission will ... " dann wird schon vieles klarer !!

      Wir haben ja:

      - EU-Kommission
      - EURO-Länder (17)
      - EU-Länder (27)
      - Europäische Staaten inkl. Schweiz usw.
      - den Kontinent Europa

      Für alles wir immer der Begriff "EU" benutzt. Eine bewusste Täuschung und Vermischung ist das. Was die EU-Kommission will, wollen schon garnicht die Europäischen Staaten !
      "Mehr Europa", so ein schwammiger, diffuser Begriff.

    • 06.09.2012, 11:41 UhrvonLesowski

      @ SayTheTruth

      einmal eingerichtet fault jedes EU-Bürokratenkonstrukt Jahrzehnte vor sich hin ohne effektiven Nutzen;

      Die EU in Brüssel ist das beste Beispiel für

      --- SUPER-BÜROKRATIE ---

      eine Bürokratie, die nach Oben wächst, ohne Rückkopplung zu den Zuständen in den Mitgliedsstaaten.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Parkinsonsche_Gesetze

      Dabei fällt viel Geld zwischen die Stühle und wird Abends vom Putzdienst aufgesammelt.

    • 06.09.2012, 10:12 UhrSayTheTruth

      Die "EU aus Brüssel" verhält sich wie ein Pitbull, einmal festgebissen an den 17 abhängigen EURO-Ländern, machen sie das Gebiss nicht wieder auf. Darum wollen die das "EURO-Parlament". Ferngesteuert von Barroso, Rompuy, Merkel und Draghi.

    • 06.09.2012, 10:34 UhrPitbull

      @SayTheTruth
      "Die "EU aus Brüssel" verhält sich wie ein Pitbull..."

      Und was machen Sie mit einem Pitbull der sich an Ihnen festgebissen hat?
      Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben werden Sie Ihn erschiessen. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, so werden Sie versuchen ihn zu erschlagen. Auf jeden Fall werden Sie ihn bekämpfen - korrekt?
      Sehen Sie, und jetzt wissen Sie auch, wie das Volk auf diese Situation reagiern muss..

    • 06.09.2012, 12:43 Uhrhallowach

      was macht man mit einen festgebissenen PIT?

      Man bricht ihm mit einer Stange den Kiefer und reisst dann sein Maul auf, danach erschlägt man das Drecksvieh.

      ... ich denke, soviel Militär, Polizei und Sicherheitskräfte laufen in Brüssel nicht rum.

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