Räumung jüdischer Siedlungen
Hamas feiert „Sieg“ über Israel

Israel setzt die Räumung jüdischer Siedlungen in den Palästinensergebieten fort. Nach dem Abzug aus dem Gazastreifen hat die Armee mit der Auflösung zweier Enklaven im Westjordanland begonnen. Die radikal-islamische Hamas feiert. Trotz der Zugeständnisse Israels wollen die Kämpfer ihre Waffen aber nicht abgeben.

HB HOMESCH/SANUR. Israelische Soldaten rückten am Dienstagmorgen Augenzeugen zufolge nach Sanur und Homesch vor, wo mit starkem Widerstand ultranationaler Israelis gegen die Zwangsräumung gerechnet wurde. In Sanur bereiteten sich hunderte zumeist junge Siedler mit Eisenstangen und Schutzschilden darauf vor, sich gegen die Evakuierung zur Wehr zu setzen.

Im Rahmen des Abzugsplans der israelischen Regierung sind bereits zwei weitere Siedlungen im Westjordanland geräumt worden. Sanur und Homesch sind die beiden letzten Siedlungen, die Israel zum jetzigen Zeitpunkt in dem Palästinenser-Gebiet aufgeben will.

Im Westjordanland befanden sich bislang 120 jüdische Siedlungen mit rund 230 000 Bewohnern. Im Gaza-Streifen hatte die israelische Armee in den vergangenen Tagen zum Teil gegen heftigen Widerstand alle 21 Siedlungen geräumt.

Treffen zwischen Scharon und Abbas

Unterdessen vereinbarten Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon am Montag bei einem Telefongespräch ein neues gemeinsames Treffen. Das teilte das Büro Scharons am späten Abend mit. Ein Termin für das Treffen wurde noch nicht festgelegt. Scharon und Abbas hatten sich zuletzt am 21. Juni in Jerusalem getroffen.

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