Raketenabwehrsystem

Türkei will NATO-Frühwarnradar billigen

Die Türkei will der Stationierung eines Frühwarnradars auf ihrem Territorium im Rahmen eines Raketenabwehrsystems der NATO zustimmen. Die Diskussionen seien in der Endphase, erklärte das türkische Außenministerium am Freitag.
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NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und der türkische Premierminister Recep Erdogan scheinen sich über das Raketenabwehrsystem auf türkischem Territorium weitgehend verständigt zu haben. Quelle: dapd

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und der türkische Premierminister Recep Erdogan scheinen sich über das Raketenabwehrsystem auf türkischem Territorium weitgehend verständigt zu haben.

(Foto: dapd)

AnkaraDas System werde die Verteidigung der NATO und der Türkei stärken. Ein Datum für die Stationierung des Radars wurde nicht genannt.

Die NATO-Mitglieder hatten im vergangenen Jahr auf einem Gipfeltreffen in Lissabon den Aufbau eines Raketenabwehrsystems beschlossen, um sich vor allem vor iranischen Raketen zu schützen. Die Türkei drohte angesichts ihrer engen Beziehungen zum Iran zunächst, das Abkommen zu blockieren, sollte der Iran ausdrücklich als Bedrohung genannt werden. Darauf wurde dann verzichtet. In der Stellungnahme des Außenministeriums vom Freitag wurde das Land ebenfalls nicht genannt.

Die Türkei kritisierte in jüngster Zeit den iranischen Verbündeten Syrien, wo Präsident Baschar Assad versucht, einen Aufstand gegen sein Regime niederzuschlagen.

 

  • dapd
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