Raketenangriffe Palästinenser zielen auf Atomkraftwerk

Militante Palästinenser wollen eine Atomkatastrophe auslösen. Ihre Raketen werden aber vom israelischen Abwehrsystem abgefangen. Mittlerweile ist die Zahl der Toten im Gazastreifen weiter gestiegen.
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Der Atommeiler in Dimona liegt inmitten der Wüste Negev. Quelle: AFP

Der Atommeiler in Dimona liegt inmitten der Wüste Negev.

(Foto: AFP)

Tel AvivMilitante Palästinenser im Gazastreifen nehmen bei ihren Raketenangriffen auch den einzigen israelischen Atomreaktor ins Visier. Nach Medienberichten wurden am Mittwoch und Donnerstag mindestens drei Raketen in Richtung der Wüstenstadt Dimona abgefeuert, die in der Nähe des Atomkraftwerks liegt. Mindestens eine Rakete wurde den Berichten zufolge vom Abwehrsystem Eisenkuppel in der Luft abgefangen. Die Armee konnte sich zu konkreten Angriffen und zur Sicherung der Atomanlage nicht äußern.

Am dritten Tag seiner Großoffensive hat Israel die Zahl seiner Luftangriffe auf Stellungen der Hamas im Gazastreifen erhöht. In der Nacht seien 300 Ziele, unter anderem Raketenwerfer und das Tunnelsystem, angegriffen worden, sagte Militärsprecher Peter Lerner am Donnerstag. Insgesamt seien nun 750 Ziele angegriffen worden. Dabei seien mindestens 78 Palästinenser getötet worden. 20 weitere Menschen seien lebensgefährlich verletzt, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza am Donnerstag mit. Insgesamt seien mehr als 500 Menschen bei den Angriffen verletzt worden. 70 Prozent der Opfer seien Zivilisten. Nach andauerndem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen fliegt die israelische Luftwaffe seit Dienstag massive Angriffe auf Ziele in dem Palästinensergebiet am Mittelmeer.

Die Reste einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete fielen am Donnerstag auf eine Tankstelle im Süden von Tel Aviv, nachdem sie vom Verteidigungssystem „Iron Dome“ abgeschossen worden war. Kämpfer haben mittlerweile Hunderte von Raketen auf Israel abgefeuert. Dabei wurde aber niemand verletzt.

Der UN-Sicherheitsrat beraumte für den (heutigen) Donnerstag eine Dringlichkeitssitzung zum Nahostkonflikt an. Angeregt wurde das Treffen von mehreren arabischen Ländern, die ein sofortiges Ende der israelischen Offensive gegen Palästinenser forderten. Tausende israelische Truppen stehen für eine mögliche Bodenoffensive an der Grenze zum Gazastreifen. Laut TV-Sendern ist ein Viertel der 40 000 Reservisten in Gefechtsbereitschaft.

  • dpa
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4 Kommentare zu "Raketenangriffe: Palästinenser zielen auf Atomkraftwerk"

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  • Die Palästinenser lassen nichts aus, Raketen auf Jerusalem und Tel Aviv und nun auch auf die Atomanlage der Israelis .
    Hier muss die Völkergemeinschaft handeln , das ist eine enorme Gefahr für Leib und Leben wenn man bedenkt , dass diese Flugkörper nun nicht mehr selbstgebaute Silvester Knaller sind , sondern Waffen professioneller Bauart die auch das Militär benutzt oder benutzte .
    Aber ich fürchte, einige Kommentatoren finden selbst dafür noch eine Rechtfertigung ....

  • Das ist aber bekannt, dass HAMAS und die deutschen Neo-Nazis vom Mossat bezahlt werden. Einfache und ungebildete Menschen sollen schließlich glauben, dass die armen Juden von den bösen Menschen auf der ganzen Welt bedroht werden.

  • Blitzkrieg mit China-Böller
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Gestern waren es noch die Iraner, die mit angeblichen Atomwaffen die israelischen Wasserstoffbomben bedroht haben sollen. Und jetzt schießen die Ureinwohner des Landes auch noch mit China-Böller und Feuerwerk-Raketen auf die Wasserstoffbomben der Israelis.



  • Die "Blechraketen" der HAMAS werden das Atomkraftwerk wohl kaum gefährden. Ist doch bloß wieder dummdreiste Demagogie. - Berichten Sie doch lieber einmal über verstümmelte Zivilisten in Gaza, die keinerlei Möglichkeit haben sich gegen die Tötungsmaschinerie der israelischen Armee zu schützen. - Ausgewogene Berichterstattung ist Ihr Ding wohl nicht, oder?
    -- Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass man in Israel kein Bock auf HAMAS Raketen hat. Würde mich dabei aber gar nicht wundern, wenn die HAMAS von MOOSSAD unterwandert ist.

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