Raketenbeschuss im Iran erweist sich als Falschmeldung
Entwarnung nach Explosion im Iran

Iranische Medienberichte über einen angeblichen Raketenbeschuss haben am Mittwoch für weltweite Aufregung gesorgt und die Finanzmärkte aufgeschreckt.

HB TEHERAN. Das iranische Innenministerium gab jedoch wenig später Entwarnung: Es habe keine Anzeichen für eine Explosion im Süden des Landes gegeben, wo sich die einzige Atomanlage des Landes befindet. Ein Mitglied des Obersten Nationen Sicherheitsrates und ein Militärsprecher erklärten, bei Bauarbeiten an einem Damm sei gesprengt worden. Das iranische Staatsfernsehen hatte zunächst gemeldet, am Stadtrand von Dailam sei eine Rakete abgefeuert worden. Die europäischen und US-Börsen hatten auf diese Meldungen mit Kursstürzen reagiert. Der Dollar gab kurzzeitig nach, während der Ölpreis zwischenzeitlich anzog.

Erst am Mittwoch hatte die iranische Führung die USA beschuldigt, mittels Satelliten die Atomanlagen des Landes auszuspionieren. Die US-Regierung wirft dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben.

Dailam liegt rund 160 Kilometer vom einzigen Atomreaktor des Iran entfernt. Dieser wurde mit russischer Hilfe errichtet und soll noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. Bis 2006 soll er mit voller Leistung arbeiten. „Wir haben die zuständige Leitung der Agentur kontaktiert und sind darüber informiert, dass es keinen Angriff auf die Atomanlage gegeben hat“, sagte ein Sprecher der russischen Botschaft in Teheran.

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