Raktenverkauf angekündigt
Iran droht mit Geheimwaffen und Selbstmordattentätern

Neue Drohgebärden aus dem Iran: Teheran kündigte jetzt an, die Systeme, die Israel und US-Stützpunkte erreichen können, offensiv zum Kauf anzubieten. Ein hoher General behauptete zudem, Iran habe Waffen, von denen die Welt noch nichts wisse – und tausende Selbstmordattentäter.

HB TEHERAN. Der Iran hat nach eigenen Angaben tausende Männer zu Selbstmordattentätern ausgebildet. Diese seien jederzeit bereit, ihr Leben zur Verteidigung der Islamischen Republik zu geben, sagte der Kommandeur der Revolutionsgarden, Jahja Rahim Safawi, dem iranischen Fernsehsender Al-Alam.

Wie aus dem Sendeskript weiter hervorgeht, bot Safawi befreundeten Regierungen und Nachbarstaaten zudem das Raketensystem des Iran an. Er nannte keine Details, betonte aber, dass der Iran über Raketen mit einer Reichweite von 2000 Kilometern verfüge. Ein Angriff der USA sei daher unwahrscheinlich, da die Raketen Israel oder Stützpunkte der Amerikaner im Persischen Golf treffen könnten.

Zudem habe der Iran Waffen, von denen der Rest der Welt bislang nichts wisse. „Wir haben diese Waffen bis jetzt nicht präsentiert, aber wir werden das bei den nächsten Manövern tun.“

Vergangene Woche hatten die iranischen Streitkräfte zum Auftakt eines zehntägigen Manövers mehrere Dutzend Raketen getestet. Dabei wurde nach Medienberichten auch die Langstreckenrakete Schahab-3 abgeschossen, die eine Reichweite von vermutlich mehr als 2000 Kilometern hat.

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