International
Ranghoher Al-Qaeda-Führer schwer verletzt

Bei Gefechten in Nordpakistan ist der Chef einer usbekischen Terrororganisation, die mit Al Qaeda verbündet ist, schwer verwundet worden. Dennoch konnte er flüchten.

HB BERLIN. Bei der Offensive pakistanischer Truppen gegen mutmaßliche Al-Qaeda-Mitglieder im Grenzgebiet zu Afghanistan ist ein ranghoher Führer der Terrororganisation schwer verletzt worden. Dennoch sei Tahir Yuldash die Flucht gelungen, erklärte Militärsprecher Generalmajor Shaukat Sultan am Samstag.

Yuldash ist der Chef einer usbekischen Terrororganisation, die sich mit Al Qaeda verbündet ist. Obwohl er entkommen konnte, bezeichnete der Militärsprecher die Operation insgesamt als Erfolg.

Bislang seien 60 mutmaßliche terroristische Kämpfer getötet und 163 in Gewahrsam genommen worden. Außerdem hätten die Soldaten ein Versteck mit schweren Waffen ausgehoben worden, sagte Sultan.

Bei der Militäraktion kamen nach seinen Angaben bislang 50 Soldaten und mindestens zwölf Zivilisten ums Leben. Gegen anhaltende Proteste der Bevölkerung verteidigte Staatspräsident Pervez Musharraf in einer TV-Ansprache die Operation mit den Worten, den Kämpfern in der Region Waziristan sei die Chance gegeben worden, sich zu stellen.

Sie hätten dies jedoch abgelehnt, betonte der Staatschef. Zuvor waren am Freitag im Nordwesten Pakistans wurden die Leichen von acht Soldaten gefunden worden, die nach Angaben der Armee von islamischen Extremisten ermordet wurden.

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