Ratingangentur
Fitch droht Slowenien mit Abstufung

Die Ratingagentur Fitch hat Slowenien zu einem konsequenten Sparkurs aufgefordert. Sollte dies nicht gelingen, werde es negative Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit des Landes haben.
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LjubljanaDie Vorwürfe der Ratingagentur an die slowenische Regierung sind gravierend. Bisher habe die Regierung keine nachhaltigen Vorschläge gemacht, um das Haushaltsdefizit sowie den Schuldenstand zu reduzieren, sagte der führende Fitch-Analyst für Slowenien, Chris Pryce, der Nachrichtenagentur Reuters. Fitch könne den Ausblick auf negativ senken, sagte Pryce weiter. Man werde darüber nach dem Sommer entscheiden. Mit dem Ausblick geben Ratingagenturen die Richtung für die Bonitätsbewertung eines Landes in den nächsten ein bis zwei Jahren vor.

Die frühere jugoslawische Teilrepublik Slowenien gehört seit 2007 der Euro-Zone an. Dem Land hat die Finanzkrise schwer zugesetzt. Die Regierung will bis Ende 2013 das Defizit auf unter drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts senken. Analysten sehen darin eine große Herausforderung und befürchten, dass sich Slowenien zum nächsten Problemfall in der europäischen Schuldenkrise entwickeln könnte. Jüngst sorgte vor allem die gescheiterte Rentenreform für Verunsicherung. In einem Referendum im Juni hatte die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Anhebung des Rentenalters gestimmt. Zudem verfügt die Mitte-Links-Koalition von Ministerpräsident Borut Pahor über keine Mehrheit mehr im Parlament. Die Regierung kündigte unlängst an, die Sparschritte verschärfen zu wollen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Der Strom kommt aus der Steckdose und das Geld verschenkt die EZB für die Pleiteländer. Banken und Ratings sind Schnee von gestern. Von daher braucht auch kein Land zu sparen. Die Verschwendung und die sogenannte Solidarität gehen einfach weiter. Merkel sitzt das alles aus. DDR2 ist im Anmarsch.

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