Ratschläge an Barack Obama: Westerwelle rät USA zu Haushaltskonsolidierung

Ratschläge an Barack Obama
Westerwelle rät USA zu Haushaltskonsolidierung

Außenminister Guido Westerwelle gibt dem frisch wiedergewählten US-Präsidenten Ratschläge darüber, wie die USA ihre Schulden bewältigen sollten. Außerdem stellt er klar, was er sich von der US-Außenpolitik erhofft.
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New York/BerlinBundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) legt den USA nahe, nach dem Vorbild Europas ihren Staatshaushalt in Ordnung zu bringen. "Die USA werden um eine Konsolidierung nach innen nicht herumkommen", sagte Westerwelle am Mittwochabend in einem ARD-"Brennpunkt". Die Europäer hätten die große Chance, gestärkt aus der Krise hervorzugehen, wenn sie die Reformen und die Konsolidierung fortsetzen. Damit könnten sie ein "gutes Beispiel" für die USA und andere Länder geben.

Mit Schuldenpolitik lasse sich die Konjunktur nur begrenzt stimulieren, betonte Westerwelle. Entscheidend sei die Wettbewerbsfähigkeit, und die komme nur mit Strukturreformen.

Auch was sein eigenes Metier angeht hat Westerweille einige Forderungen an den frisch wiedergewählten US-Präsidenten. So setze er auf eine entschlossenere Außenpolitik der USA. In der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe) forderte Westerwelle neue Impulse, "um den Stillstand im Nahostfriedensprozess zu überwinden oder zur Unterstützung des Wandels in der arabischen Welt".

Westerwelle äußerte zugleich die Hoffnung, dass die internationale Abrüstung in Obamas zweiter Amtszeit Fortschritte erzielt. Es sei Obama gewesen, der mit seiner Prager Rede 2009 die nukleare Abrüstung und das Ziel einer atomwaffenfreien Welt auf die internationale Tagesordnung gesetzt habe, sagte der Minister.

"Seither gab es Fortschritte, in der NATO oder mit dem Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland zur Reduzierung strategischer Atomwaffen." Er hoffe, dass man gemeinsam bei Abrüstung und nuklearer Nichtverbreitung weiter vorankomme, "zum Beispiel im Bereich der sogenannten taktischen Nuklearwaffen", sagte Westerwelle weiter.

 

Kommentare zu " Ratschläge an Barack Obama: Westerwelle rät USA zu Haushaltskonsolidierung"

Alle Kommentare
  • Wenn Westerwelle Ahnung hätte, hätte er den USA geraten das Handelsdefizit abzubauen.Sprich Apple dazu zu zwingen, die Geräte die es in den USA verkaufen will, auch dort zu produzieren.
    That is the jumping point.

  • Peinlich Herr Bundesaussenminister! Einfach
    nur peinlich Ihre unverschämten Äusserungen
    bezüglich des geordneten Staatshaushalts in den USA,

    Ihre anmaßende Selbstüberschätzung blamiert uns weltweit!

  • Mr Westerwave leidet unter Größenwahn!

  • Ein Scherzbold.
    Deutschland schafft es nicht, seinen eigenen Haushalt zu konsolidieren und will anderen Ländern Ratschläge geben. Das grenz schon an Unverschämtheit!

  • Seit den 60er Jahren hat Deutschland keinen ausgeglichenen Haushalt mehr.

    Dieser Westerwelle ist einfach nur peinlich!

    Die "Merkel" und Co. müssen weg, raus aus dem Geschehen EU Politik Aussenpolitik!

    2013 habt ihr Kommentatoren und auch alle wahlberechtigten Bürger die Möglichkeit dazu!!

    Nutzt Eure Chance, sonst fahren wir als Bürger hier unaufhaltsam in den Abgrund, wo wir bereits innerpolitisch bereits angekommen sind, bedenke beschlossene Reformen von CDU/CSU und FDP.

    Es richtet sich alles gegen das eigene Volk mit Beschlüssen ohne Sinn und Verstand!

  • über Griechenland lacht die Sonne und über Westerwelle die ganze Welt ...

  • Der sollte Deutschland mal zur Haushaltskonsolidierung raten, ehe er den internationalen Fachmann als Rolle versucht.

  • Sehe ich völlig anders.
    Auch wenn Westerwelle nicht gerade auf meiner Welle liegt, hier hat er einfach mal Recht. Und meinen Respekt dafür, das er es ausspricht, auch.

    Anbiederung an die USA ist nicht nötig, Europa kann für sich selbst sorgen, anstatt sich in den Sog eines überschuldeten Haushalts a la Griechenland ziehen zu lassen. Hier sind tatsächlich Maßstäbe vorhanden, wenn man sie sehen will, statt immer alles schlecht und tot zu labern.

  • @ kognitiver: "Wirklich peinlich, hier ist Fremdschämen angesagt"

    "Hier steht die Freiheitsstatue dieser Republik" - Westerwelle.

    Angela: "Und immer diese Texte, das will doch keiner hörn'. "
    Guido: "Ja, ich bin ein schlechter Beifahrer."
    Angela: "Und immer deine Freunde, ihr nehmt doch alle Drogen, denk an deine Zukunft."
    Guido: x.x

  • Welch eine ungesunde Mischung von Hybris, Anmassung und völligem Realitätsverlust. Wirklich peinlich, hier ist Fremdschämen angesagt

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