Rede des Präsidenten: Obama geht auf Republikaner zu

Rede des PräsidentenObama geht auf Republikaner zu

In den USA drohen bald heftige Steuererhöhungen und Einsparungen – doch die Politik war bislang unfähig, die absehbare Katastrophe abzuwenden. Nun reichte Obama seinen Gegnern die Hand. Anleger sind dennoch skeptisch.
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New York„Es ist Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen“: Mit diesen Worten meldete sich am Freitagnachmittag ein selbstbewusster Barack Obama zurück im Weißen Haus. In seiner ersten großen Rede nach der Wiederwahl am Dienstag reichte der US-Präsident den gegnerischen Republikanern die Hand - und zeigte sich offen für Kompromisse bei den anstehenden Verhandlungen zum Haushalt. „Ich bin nicht mit jedem Detail meines Plans verheiratet“, sagte Obama. Neuen Ideen stehe er deshalb offen gegenüber.

Die kurze Rede war mit Spannung erwartet worden. Die Wirtschaft drängt die Politik in Washington, bald eine Lösung für das derzeit bedrohlichste Problem für die Konjunktur zu finden: die zum Jahreswechsel automatisch auslaufenden Steuervergünstigungen und die Einsparungen im Haushalt. Diese so genannte „Fiskalklippe“ („fiscal cliff“) könnte der Volkswirtschaft mehr als 600 Milliarden Dollar entziehen und das Land in die Rezession stürzen.

Seit Monaten jedoch hatte es keine Gespräche mehr gegeben zwischen dem Demokraten Obama und dem von den Republikanern dominierten Repräsentantenhaus. Deshalb war auch die Skepsis groß, als auch nach den Wahlen am Dienstag die Mehrheitsverhältnisse unverändert blieben. Die US-Aktienmärkte drehten ab Mittwoch deutlich ins Minus.

Unklar ist, wie sich die Politik nun einigen könnte. Die Fronten sind klar gezogen: Obamas Bedingung ist, dass die Steuererleichterungen nur für Einkommen unterhalb von 200.000 Dollar verlängert werden sollen. Zudem dürfe es keine Kürzungen bei den Sozialprogrammen Medicare und Medicaid geben. Die Republikaner um den Sprecher des Repräsentantenhaueses, John Boehner, lehnen auf der anderen Seite jegliche Steuererhöhungen ab – sie verlangen, dass die Erleichterungen auch für die Wohlhabenden weiter gelten sollen.

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Obama geht auf Republikaner zu

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Obama unter Zeitdruck

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  • Es ist leider eine amerikanische Trägödie, die das Volk einfach nicht verdient hat. Seit den 80er Jahren wurde die USA in einer bislang nicht vorher dagewesenen Geschwindigkeit deindustrialisiert. Für viel US-Bürger geschah es zunächst unbemerkt, da einfach ganze Lieferketten ausgetauscht wurden mit Chinaware. Den Begriff "made in USA" kann man in den USA lange suchen,er eroierte immer deutlicher.

    Wenige US-Unternehmen verdienten an dieser Entwicklung sehr gut. Der Abgabepreis bliebt gleich, aber die Gewinnmarge vergrößerte sich, dank der sehr preiswerten Einkaufspreise. Mit dieser Entwicklung verschwanden wichtige Lieferantenketten der US-Wirtschaft und auch viele Jobs. Was aber gravierend ist, das etliche US-Bürger meinen, dass Geld sehr einfach mit Handel zu verdienen ist. Für Handel wird keine ingenieurwissenschaftliches Denken benötigt ... nur etwas Logistik und Marketing ... fertig. Da die US-Arbeitsplätze wegbrachen nehmen Soziallasten zu und auf der einen Seite die Proviteure dieser gefährlichen Handelsorgie.

    Hier gegenzusteuern ist extrem schwer. Wie soll es einem US-Bürger erklärt werden, dass es besser für die USA ist, auf Gewinn an einem Produkt zu verzichten und es kostenintensiver im eigenen Land zu fertigen ? Wie soll der US-Bürger verstehen, dass es auch Patriotsmus ist, die für Arbeitsplätzte und Produktionslinien im eigenen Land zu erhalten ? Wie soll die Elite und verantwortenden Manager verstehen, dass man nicht alles machen muss, auch wenn es irgendwo nch preiswerter hergestellt werden kann ? Das erfordert patriotisches Denken.

    Derzeit leben viele US-Bürger ein patriotisches Denken eher in Kinofilmen. Der Absturz mit der Konfrontation der Realität ist extrem schmerzhaft für die amerikanische Seele. Es muss einfach besser Klartext geredet werden.

    Ich denke nicht, dass alle Republikaner in Kopf und Herz ... Vollpfosten sind und die Realität in ideologischen Traumlandschaften mit "Tea-Party-Stimmungszerrbildern" leben.

  • Guten Tag,.... Ja mit tollem Erfolg;.... der Dow rutschte von plus 67 auf minus 8 Punkte;.... dies innerhalb von 8 Minuten. Achten Sie mal darauf;.... jedesmal wenn Mister Obama spricht..... pisst Ihm das republikanisch kapitalistische Pach in die Suppe. Der Gute Mann kann ueber Weltpolitk,.. das Wetter oder den Hintern seiner Frau reden..... Jedesmal, aber auch Jedesmal passiert das selbe. So etwas ist kein Zufall. Es gibt einen Namen dafuer. " Amerika !" Besten Dank.

  • Wenn die depperten Amis wirklich 10 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen wollten, bräuchten sie nur einmal im Jahr die Produktion von Kampfflugzeugen einstellen, die 2 Milliarden Dollar pro Stück kosten.

    Damit könnten sie alle ihre Stromleitungen unter die Erde legen.

    Wenn sie anfangen würden, die Superreichen gerecht zu besteuern, könnten sie auch den Rest ihrer katastrophalen Infrastruktur verbessern.

    Und wenn sie aufhören würden, erfolglose, teure Kriege zu führen, könnten sie auch noch eine Krankenversicherung und Foodstamps für ihr armes Volk finanzieren.

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