Rede vor Veteranen: Bush prophezeit Fortschritte im Irak

Rede vor Veteranen
Bush prophezeit Fortschritte im Irak

Seit der Parlamentswahl im Irak im Dezember hat die Gewalt im Irak wieder zugenommen. Terroristen verüben Anschläge in Serie, die dutzende von Menschen das Leben kosten. US-Präsident George W. Bush verbreitet dennoch Optimismus.

HB WASHINGTON. Bush sagte am Dienstag vor US-Kriegsveteranen: „Es wird 2006 weiter schwere Gefechte und Opfer geben, da die Feinde der Freiheit nach wie vor Gewalt und Zerstörung säen“. Er rechne aber auch mit Fortschritten im politischen Prozess, beim Wiederaufbau des Landes und beim Kampf gegen die Aufständischen.

Auch auf dem Weg zum Sieg würden die USA vorankommen, kündigte Bush an. Von Sieg könne dann die Rede sein, wenn die irakische Demokratie nicht mehr von Aufständischen bedroht sei, die irakischen Streitkräfte und die Polizei die Sicherheit der Menschen gewährleisten könnten und das Land kein Rückzugsgebiet mehr für Terroristen sei.

Bush hat es bislang abgelehnt, einen konkreten Zeitplan für den Abzug der US-Truppen aus dem Irak vorzulegen. In den USA wächst aber der innenpolitische Druck auf ihn, die Truppen möglichst rasch in die USA zurückzuholen. Seit Beginn des Kriegs im März 2003 sind im Irak mehr als 2200 US-Amerikaner und rund 30 000 Iraker ums Leben gekommen.

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