Rede zur Außenpolitik
Romney setzt auf Eskalation in Syrien

In der Außenpolitik gilt Mitt Romney als Greenhorn. Nun gibt er Einblicke in den Kurs, den er als Präsident fahren würde. Unter anderem will er Syriens Opposition mit schweren Waffen ausrüsten. Ob er damit punkten kann?
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Washington/Straßburg/US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will mehr Druck auf das Regime in Syrien und auf den Iran. Er wolle dafür sorgen, dass syrische Rebellen notwendige schwere Waffen erhalten, berichteten US-Medien. Um zu verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickele, fasse er schärfere Sanktionen ins Auge, hieß es kurz vor einer außenpolitischen Rede Romneys am Montag in Virgina (17.20 MESZ). Romney fordere einen Kurswechsel in der Außenpolitik und werfe Präsident Barack Obama Passivität vor, berichteten die Medien unter Berufung auf vorab bekanntgewordene Redepassagen.

Romney gilt bisher als außenpolitisch eher unerfahren. Außenpolitik spielte bislang im Wahlkampf lediglich eine Nebenrolle. Im Duell mit Barack Obama bleibt Herausforderer Romney dem Amtsinhaber dicht auf den Fersen. In einer am Sonntag veröffentlichen Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos kam Obama auf 47 Prozent Zustimmung, Romney erhielt 45 Prozent. Obama hat seinen deutlich größeren Vorsprung nach einer schwachen Vorstellung bei dem ersten TV-Duell der beiden Männer eingebüßt.

Mit seiner Rede zur Außenpolitik, die, wie es heißt, unter dem Motto „Frieden durch Stärke“ steht, will Romney weiter punkten. „Ich werde nicht zögern, neue Sanktionen gegen den Iran zu verhängen“, meint Romney nach einem Bericht des TV-Senders CBS. Um den Druck auf Teheran zu erhöhen, wolle er auch Flugzeugträger wieder auf Dauer im östlichen Mittelmeer und in der Golfregion stationieren. Militärische Hilfe und militärische Zusammenarbeit mit Israel sollten verstärkt werden, hieß es weiter.

Zu Syrien heißt es, Romney wolle gemeinsam mit Partnern dafür sorgen, dass die demokratische Opposition notwendige Waffen erhält, um gegen die Panzer, Hubschrauber und Militärjets des Regimes in Damaskus vorzugehen. Einzelheit über die Vorschläge Romneys wurden allerdings nicht bekannt.

Im israelisch-palästinensischen Konflikt spricht Romney sich den Angaben zufolge für eine Zwei-Staaten-Lösung aus, die auch Obama anstrebt. Romney plädiere für einen demokratischen palästinensischen Staat, der friedlich an der Seite Israels bestehen soll.

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  • Gutmensch@Betrachtet man die Zahl europäischer & asiatischer Firmen, die in und mit Venezuela Geschäfte machen,...so sind die alle diesem Aufruf gefolgt...
    Romney bevorzugt die Zionisten und vergisst das die Saudis die zuverlässigeren Verbündeten sind..Zur Zeit sitzen 10 Israelis wegen Spionage in US Gefängnissen..wer braucht Feinde, wenn er solche Freunde hat...

  • Habe gehört, in Venezuela hat Don Hugo das Paradies erschaffen. Nichts wie hin!
    Übrigens sind die Israelis mir tausendmal lieber als die Araber.

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