Redeverbot für den Schläger
Schlägerei im russischen Parlament

Im russischen Parlament gab es eine Schlägerei. Zwischen dem Abgeordneten Wladimir Schirinowski von den Liberaldemokraten und Andrei Saweljew von der Rodina-Partei kam es zu einem Handgemenge, das sich letztlich auf etwa 20 Personen ausweitete.

HB MOSKAU. „Er sagte zu mir: „Ich werde Dir die Fresse eintreten'“, sagte Saweljew dem staatlichen Fernsehen. „Und ich sagte: „Versuchs doch!'“. Schiriniowski wies den Vorwurf zurück, die Schlägerei angezettelt zu haben. „Wir haben nichts getan“, sagte er. „Er hat uns geschlagen - der Schuft.“

Die Duma verhängte gegen Schirinowski ein einmonatiges Redeverbot vor dem Parlament. Der Nationalist hat bereits in der Vergangenheit durch Gewalt von sich reden gemacht. 1995 packte er eine weibliche Abgeordnete am Hals und zog an ihren Haaren. Zudem hat er einen liberales Duma-Mitglied mit Orangenschaft beworfen und sich im Fernsehen mit anderen Abgeordneten geschlagen. Aufhänger des Streits am Mittwoch waren die Wahlergebnisse in der arktischen Jamalo-Nenzkowo-Region. Schirinowski warf den Liberaldemokraten Einschüchterung vor und forderte eine Überprüfung der Ergebnisse.

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