Reduktion des Ansteckungsrisikos
EU beschließt Sofortmaßnahmen gegen Vogelgrippe

Um das Einschleppen der Vogelgrippe zu verhindert haben sich die Staaten der Europäischen Union (EU) am Freitag auf Sofortmaßnahmen verständigt.

HB BRÜSSEL. Die 25 Mitgliedsländer sollten besonders gefährdete Gebiete genauer bestimmen, um dort Wildvögel von Geflügel zu trennen, teilte die EU-Kommission in Brüssel nach einer Krisensitzung der Veterinärexperten mit.

Damit solle das Ansteckungsrisiko für heimische Tiere möglichst gering gehalten werden. Denkbar sei in den besonders gefährdeten Gebieten auch eine Stallpflicht. Als risikoreich gelten Feuchtgebiete und andere Regionen, in denen Zugvögel in großer Zahl Station machen. Die Bundesregierung hatte bereits erklärt, sie bereite eine Eilverordnung vor, um die EU-Beschlüsse umzusetzen.

Die EU-Kommission befürchtet, dass Zugvögel den bereits in Rumänien und der Türkei aufgetretenen Virus auch in die Länder der Gemeinschaft einschleppen könnten. In der Türkei war eine auch für Menschen lebensgefährliche Variante des Virus nachgewiesen worden. Ob die Vogelgrippe-Fälle in Rumänien ebenfalls auf diesen Virenstamm zurückgehen, sollen für Samstag erwartete Testergebnisse klären.

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