Reformmodell der G-4
Mittelamerika unterstützt deutsche Uno-Pläne

Deutschland hat weitere Unterstützung für ihre angestrebten ständigen Sitze im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gewonnen. Diplomaten zufolge signalisierten sieben mittelamerikanische Staaten ihre Zustimmung zum Entwurf der Vierer-Gruppe (G-4) für eine Uno-Reform - unter einer Bedingung.

HB TOKIO. Im Gegenzug habe Japan zugesichert, in Costa Rica, Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Panama und der Dominikanischen Republik Infrastruktur-Projekte zu finanzieren und bei der Ausbildung der Sicherheitskräfte zu helfen. Die Vierer-Gruppe benötigt eine Zwei-Drittel-Mehrheit in der Vollversammlung, in der 191 Staaten vertreten sind. Zuletzt scheiterte die Gruppe daran, die Afrikanische Union mit ihren 53 Ländern als Unterstützer zu gewinnen.

Derzeit besteht der Uno-Sicherheitsrat aus fünf ständigen Mitgliedern - den USA, China, Russland, Frankreich und Großbritannien. Vor allem China und die USA äußerten sich ablehnend gegenüber der Initiative der Vierer-Gruppe. Sie können eine Abstimmung über den Entwurf in der Uno-Vollversammlung zwar nicht verhindern. Jedes ständige Sicherheitsrats-Mitglied könnte die Erweiterung aber mit seinem Veto blockieren.

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