Reformvorhaben
Berlusconi und Lega Nord teilweise einig

Unumgängliche Sparmaßnahmen bringen in Italien die Regierungskoalition ins Wanken. Über einige Reformvorhaben soll Berlusconi mit der Lega-Nord Konsens erzielt haben, doch deren Chef zweifelt an der Zukunft der Koalition
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RomIn Italien hat sich die Lega Nord nach eigenen Angaben mit Ministerpräsident Silvio Berlusconi über umstrittene Reformvorhaben geeinigt. Lega-Nord-Chef Umberto Bossi sagte am Dienstag, er sei dennoch weiter pessimistisch, ob die Regierungskoalition überleben werde. Besonders der Streit über die Anhebung des Renteneintrittsalters droht, die Koalition zu spalten.

Italiens hoher Schuldenstand von 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gilt als Achillesferse der Eurozone. Skeptiker befürchten, dass das Land den gesamten Währungsraum in Gefahr bringen könnte, sollte die Regierung das Vertrauen der Finanzmärkte nicht zurückgewinnen.

Berlusconi ist durch zahlreiche Sex- und Korruptionsaffären geschwächt. Der Regierungschef hat bereits mehrere Vertrauensabstimmungen im Parlament nur mit Hilfe der Stimmen der Lega Nord überstanden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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