Regierung möchte Insel zum attraktiven Wirtschaftsstandort machen
Malta: Winziger Kraftprotz

Kleiner ist keiner: Mit 316 Quadratkilometern Größe und 385000 Einwohnern ist Malta der Zwerg unter den EU-Beitrittsländern - wirtschaftlich jedoch einer der stärksten Kandidaten.

Auf der kleinen felsigen Insel sind Elektronikindustrie, Tourismus, Werften, Handel und Dienstleistungen die wichtigsten Wirtschaftszweige. Allein der Tourismus erwirtschaftet etwa 35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Exportiert werden vor allem elektronische Bauteile, Schiffe und Textilien. Die Regierung möchte Malta zum attraktiven Wirtschaftsstandort machen, vor allem für Dienstleistungsunternehmen. Der moderne Containerfreihafen der Insel wird ausgebaut und privatisiert.

Große Sympathie bringen die Malteser der EU aber nicht entgegen: Nur rund 40 Prozent der Bevölkerung wollen den Beitritt, mehr als 30 Prozent sind dagegen. Fast jeder Vierte kann sich nicht entscheiden. Ein Problem bleiben auch die Umweltschutzauflagen aus Brüssel. Auf der Insel, die die höchste Autodichte in ganz Europa hat, sind Katalysatoren oder Müll-Recycling bisher fast unbekannt, Kraftwerke werden in der Regel ohne Abgasfilter betrieben.

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