Regierungsbildung
Griechische Partien ringen um Koalition

Die Verhandlungen in Athen gehen in die entscheidende Phase. Eine Regierung, die den Euro befürwortet
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AthenDie schwierigen Sondierungen für die Bildung einer Regierung in Athen gehen heute in die Endphase. Der Chef der Sozialisten Evangelos Venizelos will am Vormittag getrennte Gespräche mit den Vorsitzenden der beiden stärksten Parteien führen - dem Vorsitzenden der Konservativen, Antonis Samaras, und dem Chef der Linksradikalen, Alexis Tsipras.

Im Mittelpunkt steht der Vorschlag zur Bildung einer pro-europäischen Regierung, an der so viele Parteien wie möglich teilnehmen, die für den Verbleib Griechenlands im Euroland sind.

Am Vorabend hatten sich die Sozialisten (Pasok) mit der gemäßigten kleinen Partei Demokratische Linke (Dimar) verständigt, auf eine breite Koalition zur Lösung der Krise hinzuarbeiten. Sozialisten und die kleinere linke Partei verfügen jedoch zusammen nur über 60 der 300 Sitze im Parlament, brauchen also weitere Partner.

Ziehen die Konservativen von Samaras mit, hätte ein solches Bündnis mit 168 Abgeordneten eine relativ komfortable Mehrheit. Doch so leicht ist es nicht: Der Chef der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis, erklärte, seine Partei werde sich nicht an einer Regierung nur mit den Sozialisten und den Konservativen beteiligen, wenn nicht auch das Bündnis der Radikalen Linken dabei ist.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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