Regierungschef in Berlin
Transrapid für Katar wird geprüft

Der Bau eines Transrapids am Persischen Golf wird immer wahrscheinlicher. In Berlin vereinbarten der Ministerpräsident von Katar, Scheich Abdulla bin Khalifa al Thani, und Bundeskanzler Gerhard Schröder, die technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit des Projekts prüfen zu lassen.

HB BERLIN. Die geplante Modernisierung des katarischen Transportwesens biete „hervorragende Möglichkeiten“ für eine Zusammenarbeit mit Deutschland, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung weiter.

In der Machbarkeitsstudie soll zunächst der Bau einer 160 Kilometer langen Strecke von Katar in das benachbarte Bahrain über eine neue Brücke untersucht werden. Zu langfristigen Plänen gehört auch eine 800 Kilometer lange Trasse in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Schröder hatte bei seinem Golf-Besuch im März die interessierten Staaten eingeladen, die deutsche Versuchsstrecke für die Hochgeschwindigkeits-Magnetbahn im Emsland zu besichtigen. Dies ist inzwischen geschehen.

Der Wüsten-Transrapid wäre nach dem bereits laufenden Projekt in Schanghai die zweite Strecke, bei der die deutsche Spitzen- Technologie zum Einsatz kommen könnte. Auch in Großbritannien und im Raum Los Angeles in den USA gibt es inzwischen konkretes Interesse an dem Transrapid- Vorhaben, das gemeinsam von Thyssen-Krupp und Siemens betrieben wird.

Beim Besuch des katarischen Regierungschefs wurde außerdem die Gründung einer gemeinsamen Wirtschaftskommission beschlossen.

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