Reisegruppe überfallen
Zwei Deutsche unter in Äthiopien getöteten Touristen

Eine Reisegruppe eines deutschen Veranstalters wurde in Äthiopien überfallen. Über die genaue Zahl der Opfer herrscht am Dienstagabend Unklarheit. Mindestens ein Deutscher und ein Österreicher sollen getötet worden sein.
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Addis AbebaBei dem brutalen Überfall auf eine Reisegruppe in Äthiopien sind nach Angaben der Regierung in Addis Abeba zwei Deutsche und ein Österreicher getötet worden. Zwei weitere Opfer stammten aus Ungarn. Dies sagte Regierungssprecher Bereket Simon am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Vier Menschen seien gekidnappt worden, darunter zwei Deutsche. Simon korrigierte damit seine ursprünglichen Angaben, wonach bei dem Überfall nur ein Deutscher umkam. Zudem hatte er gesagt, es sei ein Australier getötet worden.

Der äthiopische Sprecher warf dem verfeindeten Nachbarland Eritrea vor, die Angreifer unterstützt zu haben. Es habe sich um von der Regierung Eritreas ausgebildete „Terrorgruppen“ gehandelt, welche die Grenze zu Äthiopien überquert und die Touristen angegriffen hätten.

Eritrea hat die Vorwürfe aus Äthiopien zurückgewiesen. Ein Vertreter Eritreas bei der Afrikanischen Union wies am Mittwoch die Anschuldigung aus dem Nachbarland zurück, die Gruppe der Angreifer bewaffnet und ausgebildet zu haben. Das sei eine Lüge. „Eritrea hat mit diesen Bewegungen nichts zu tun.“

Mittlerweile schaltete sich auch das Bundeskriminalamt in den Fall ein. Der BKA-Verbindungsbeamte in Kenia sei am Dienstag nach Addis Abeba entsandt worden, zwei seiner Kollegen würden im Laufe des Tages folgen, sagte Behördenchef Jörg Ziercke in der ARD. Ziercke mahnte zur Vorsicht bei der Bewertung des Überfalls. „Das Lagebild ist sehr diffus.“ Die Hintergründe seien unklar. Bei den Tätern handele es sich möglicherweise um Rebellen.

Die Gruppe war in der entlegenen Region Afar im Norden des afrikanischen Landes unterwegs. Ein Urlauber habe entkommen können, berichtete das staatliche äthiopische Fernsehen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge wurde die Gruppe in der Nähe des weit abgelegenen Vulkans Erta Ale überfallen.

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Veranstalter sagt alle Reisen in die Region ab

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  • Ja, das auch. Sie meinen aber, dass mit Geld, Reichtum man alles machen kann. "Mir kann nichts passieren, ich bin der Groeste(in") Meine Meinung ist, dass sie so s..dumm sind.

  • Touristen in Äthiopien? Das sind doch eher Dangerfreaks.

  • Schon 1966 als Eritrea noch zu Äthiopien gehörte bin ich in der Danakil-Wüste als angehöriger der Bundeswehr gewesen.Dieses Gebiet war damals gefährlich und ist es auch heute noch das sollte jeder wissen der nach Äthiopien kommt.

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