Reisehinweis
USA und Großbritannien warnen vor Terroranschlägen in Europa

Die USA sehen in Europa eine erhöhte Terrorgefahr: Die Al-Kaida und andere Terrororganisationen planen weiter Anschläge in Europa. Vor allem im öffentlichen Personenverkehr sollten US-Bürger, die nach Europa reisen, vorsichtig sein, schreibt das amerikanische Außenministerium in einem Reisehinweis. Auch die britische Regierung schlägt Alarm.
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HB WASHINGTON. Angesichts der jüngsten Terrordrohungen von Al-Kaida hat die US-Regierung ihre Bürgern in Europa zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Das Außenministerium gab am Sonntag einen entsprechenden Reisehinweis heraus. Nach Angaben aus europäischen Regierungskreisen hatten die USA zunächst eine weiterreichende Reisewarnung geplant, sich dann aber für die abgeschwächte Form des Reisehinweises entschieden. Dieser gilt bis zum 11. Januar 2011.

US-Bürger sollten an öffentlichen Orten wie Touristenzielen und Verkehrsknotenpunkten besonders vorsichtig sein, erklärte das Außenministerium in Washington. Eine Aufforderung, öffentliche Plätze zu meiden, gab es nicht. In Europa halten sich Hunderttausende Amerikaner auf, darunter Touristen, Studenten und Geschäftsleute. Aus versicherungstechnischen Gründen schicken viele amerikanische Universitäten keine Austauschstudenten in Länder, für die eine Reisewarnung gilt.

Am Mittwoch war bekannt geworden, das westliche Geheimdienste offenbar eine Reihe von Anschlägen auf Großstädte in Europa verhindert haben. Beginnen sollten die Angriffe demnach in Großbritannien, weitere Anschläge waren dann in Frankreich und Deutschland geplant. Im Mittelpunkt des Plans standen nach Angaben eines pakistanischen Geheimdienstmitarbeiters vom Donnerstag acht Deutsche und zwei britische Brüder. Einer der Briten sei kürzlich bei einem Raketenangriff in Pakistan getötet worden.

Auch das britische Außenministerium verschärfte am Sonntag unter dem Eindruck terroristischer Bedrohungen seine Hinweise für Reisen nach Deutschland und Frankreich. Es bestehe eine „hohe Bedrohung“, teilte das Außenministerium mit. Zuvor hatte Innenministerin Theresa May sich hinter Reisewarnungen Washingtons für US-Bürger nach Europa gestellt. Die Sicht der US-Behörden decke sich mit der britischen Sichtweise, sagte sie.

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  • ich bin dafür, das die Staatsbürger der USA, Kanadas, sowie Englands die bundesrepublik Deutschland verlassen sollten, und in ihren Heimatländern abwarten, bis endlich die Terroristen in der bundesrepublik Deutschland zu geschlagen haben.
    Danke

  • Die seitens der Regierungen von USA, Kanada und Großbritannien verkündeten Terrorwarnungen für Reisende beschränken sich AUSSCHLiESSLiCH auf Deutschland und Frankreich, und nur auf die Zeit von Oktober bis Januar. Von "Europa" war nirgends die Rede.

  • Deutschland ist Schutzschirm für die hier lebenden islamisten und nicht daran interessiert sie besonders zu überwachen. Man ist hier weiter Liberal, was übersetzt blind heist. Der 10 Jahrestag
    des Angriffs auf die Twintower wird zeigen, dass die ROT/GRÜNE damalige Politriege in Hamburg schuldig gesprochen wird. Da helfen auch die Entschuldigungskriege gegen Serbien und Afghanistan
    nicht, die Rot/Grün von busch angeordnet bekamen.Deutschland ist nur daran interessiert die eigene bevölkerung ohne Migrationshintergrund zu überwachen.

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