Reportage: Schwierige Jagd auf bin Laden

Reportage
Schwierige Jagd auf bin Laden

Seit zwei Jahren mühen sich US-Soldaten, die restlichen El-Kaida- und Taliban-Kämpfer in Afghanistan zu besiegen – ein Truppenbesuch in einer unwirtlichen Gegend.

HB NEW YORK. Am frühen Morgen erreicht der Konvoi von Captain Anthony Gibbs den winzigen Reifenhandel hoch in den Bergen nahe der afghanisch-pakistanischen Grenze. Während Hühner an seinen Stiefeln picken, spricht Gibbs mit dem Besitzer und erklärt ihm, was er jedem in dieser Gegend sagt: „Hilf uns, und wir geben dir Geld.“

Doch obwohl die Geschäfte schlecht gehen und sein Vater Krebs hat, zögert der afghanische Reifenhändler: „Wir hören schlimme Dinge, die Leuten passieren, wenn sie mit euch zusammenarbeiten.“

Mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit die Amerikaner in Afghanistan in den Krieg zogen. Doch noch immer ist es ihnen nicht gelungen, die Taliban und El Kaida aus dem Land zu vertreiben. Vor allem in die bergige Region, die Afghanistan und Pakistan verbindet, haben sich die Kämpfer der beiden Gruppen zurückgezogen. Hier verbreiten sie Angst und Terror unter der Bevölkerung. Hier wird auch El-Kaida-Chef Osama bin Laden vermutet.

In den vergangenen Wochen ist dieses Gebiet wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt, und das nicht erst, als eine Menschenrechtsorganisation den US- Truppen vorwarf, Gefangene zu foltern. Ein Vorwurf, den das Militär zurückwies. Die USA und Pakistan haben in der Region eine Offensive gestartet. Schon gibt es Gerüchte, der amerikanische Geheimdienst wisse, wo bin Laden sich versteckt.

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