Reporter ums Leben gekommen
Fünf Tote bei Bombeanschlag in Kolumbien

Bei der Explosion einer Paket-Bombe sind im Süden Kolumbiens fünf Menschen getötet und 40 verletzt worden. Der Sprengsatz sei am Sonntag beim Verladen am Anleger des Flusshafens des Ortes Puerto Rico in der Provinz Meta explodiert, berichtete die Zeitung „El Tiempo“ am Montag unter Berufung auf die Behörden.

HB/dpa BOGOTÁ. Zunächst war von sieben Toten bei der Explosion einer auf einem Boot versteckten Bombe die Rede gewesen. Die Behörden gingen davon aus, dass es sich um die Tat der marxistischen Rebellengruppe „Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) handelte, die den Ort angegriffen hätten.

Die FARC sind mit 17 000 Männer und Frauen unter Waffen die größte Rebellengruppe des Landes und bekämpfen den Staat seit fast 40 Jahren. Am Vortag hatten FARC-Rebellen einen Journalisten an einer illegalen Straßensperre erschossen und einen Kollegen von ihm verletzt. Die beiden hätten über den Besuch von Präsident Alvaro Uribe in Puerto Asís berichten wollen.

Der Staatschef verurteilte die Tat und berichtete, Rebellen hätten einen Anschlag auch gegen ihn während des Besuchs geplant. Die Zahl der seit Jahresbeginn getöteten Journalisten stieg auf neun.

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