Repräsentantenhaus hebt Gesetzt auf
USA lenkt im Konflikt um illegale Exporthilfen ein

Die USA haben im Handelskonflikt um illgale Exporthilfen für amerikanische Unternehmen eingelenkt. Am Donnerstag hob das Repräsentantenhaus in Washington ein Gesetz auf, das US-Unternehmen die steuerlich begünstigte Abwicklung ihrer Auslandsgeschäfte ermöglichte. Es gilt als sicher, dass der Senat und der Präsident George W. Bush zustimmen werden.

HB WASHINGTON. Mit den Außenhandelsgesellschaften sparten die Unternehmen im Jahr mehr als vier Milliarden Dollar. Die Welthandelsorganisation WTO hatte die so genannten Foreign Sales Corporations als illegal deklariert. Daraufhin verhängte die Europäische Union im März erstmals Strafzölle gegen ihren größten Handelspartner USA. Sollte der amerikanische Gesetzgeber die Vergünstigungen nicht abschaffen, drohen nach Schätzungen der EU bis Ende dieses Jahres insgesamt 315 Millionen Dollar Strafzölle für zahlreiche US-Waren wie Elektrogeräte, Lebensmittel und Textilien, die damit auf dem europäischen Markt teurer werden dürften.

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