Revolution in Arabien
Al-Kaida-Vize will Gottesstaat in Ägypten

Al-Kaida schlachtet die Revolutionen in der arabischen Welt propagandistisch aus: Aiman Al-Sawahri fordert einen islamischen Staat am Nil - und wirft den USA vor, wieder ein Marionettenregime ihrer Wahl einzusetzen.
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Der stellvertretende Anführer der Terrororganisation Al-Kaida, Ajman al Sawahri, hat den USA vorgeworfen, in Ägypten und Tunesien nach den Unruhen ein Marionettenregime einsetzen zu wollen. Washington habe sich 30 Jahre lang nicht zu „Korruption und Diebstählen“ des gestürzten ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak geäußert, sagte Al Sawahri in einer Audiobotschaft. Über einen Machtwechsel hätten die USA erst gesprochen, als „der Sicherheitsapparat“ bei der Niederschlagung des ägyptischen Aufstandes gescheitert sei.

Seine Landsleute rief er auf, eine islamische Herrschaft in Ägypten einzuführen. Die große Mehrheit sei nach dem Sturz Mubaraks für einen islamischen Staat, erklärte der Stellvertreter von Osama bin Laden. Die am Freitag im Internet veröffentlichte Botschaft war seine zweite seit Mubaraks Rücktritt Mitte Februar.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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