Rezession adé
Griechenland sieht keinen Finanzbedarf mehr

Kein drittes Hilfspaket, kein Schuldenschnitt: Griechenland sieht für die „nächsten zwölf Monate“ keinen Finanzbedarf, im Gegensatz zum IWF glaubt man nicht an die Gefahr einer neuerlichen Haushaltslücke.
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BerlinFür die griechische Regierung ist ein neuerlicher Schuldenschnitt oder ein drittes Hilfsprogramm der internationalen Geldgeber kein Thema mehr. „Wenn es keinen Finanzbedarf gibt, braucht es auch kein neues Hilfsprogramm“, sagte ein Regierungsvertreter am Donnerstag in Berlin. „Es gibt keinen Bedarf“, sagte auch ein anderer Insider. Eine erneuter Schuldenschnitt zulasten der Gläubiger sei „keine Option“. Man werde mit seinen Partnern in Europa aber über Erleichterungen bei der Rückzahlung alter Schulden sprechen, etwa über Laufzeitverlängerungen oder niedrigere Zinsen.

Regierungschef Antonis Samaras hatte schon vor einer Woche gesagt, sein Land werde kein neues Hilfspaket benötigen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet indes 2015 eine Milliarden-Finanzlücke in Griechenland. In der Euro-Schuldenkrise hatten EU, EZB und IWF Rettungspakete im Gesamtvolumen von 240 Milliarden Euro geschnürt, um das Land vor der Pleite zu bewahren.

„Wir haben keinen Finanzbedarf in den nächsten zwölf Monaten“, sagte ein Regierungsvertreter am Donnerstag. Für die darauf folgenden zwölf Monate sollte das nicht anders aussehen. Zudem habe das Land nach seiner erfolgreichen Rückkehr an die Finanzmärkte inzwischen die Möglichkeit, sich auf diesem Weg weitere Mittel zu beschaffen.

Griechenland

Bruttoinlandsprodukt von 2008 bis 2014

%-Veränderung zum Vorjahr


Die Regierungsvertreter unterstrichen, ihr Land habe alle wesentlichen Zusagen gegenüber seine Geldgebern eingehalten. Das gelte vor allem für Strukturreformen und die Haushaltssanierung. Wenn es unterschiedliche Auffassungen etwa mit dem IWF über etwaige künftige Finanzlücken gebe, so habe das auch mit unterschiedlichen Einschätzungen zum Beispiel über die Budgetentwicklung zu tun. Zudem habe der Fonds nicht alle Möglichkeiten berücksichtigt, die das Land selbst zur Deckung von Lücken habe. Entscheidend sei, dass Griechenland 2014 die Rezession hinter sich lassen werde, die Arbeitslosenrate leicht zu sinken beginne und der Staatshaushalt - ohne Zinszahlungen - auf absehbare Zeit nachhaltig in der Überschusszone liege.

Das zweite Hilfsprogramm der Europäer für Griechenland läuft in diesem Jahr aus. Die Euro-Partner haben die Bereitschaft erkennen lassen, bei Bedarf über weitere Hilfen zu sprechen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • So können Sie nicht urteilen!

    Wir haben erst erfahren, dass zumindest ein Bundestagsabgeordneter zumindest zeitweise unter Drögen Stand. Ob dies auch bei seinen Abstimmungen der Fall war, darüber kann man mutmaßen.

    Ich halte es als Bürger für unverantwortlich, wenn sich herausstellt, dass wir von Drogensüchtigen regiert werden. Herr Lammert sollte aufgefordert werden, die Zahl der Drogenabhängigen in den Bundestagsreihen festzustellen, zu veröffentlichen und für Abgeordneten aus dem Bundestag entfernen zu lassen.

    Diese Abgeordneten sind krank und der Bundestagspräsident hat seiner Fürsorgepflicht nachzukommen.

    Erst wenn dieser Punkt anschließend geklärt ist, sollten wir in Ihre Diskussion einsteigen. Zuvor ist es unfair.

  • Regierungschef Antonis Samaras hatte schon vor einer Woche gesagt, sein Land werde kein neues Hilfspaket benötigen.(Zitat)
    Ein altes Sprichwort sagt aber: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht - und wenn er auch die Wahrheit spricht. Dieses alte Thema sollte man also schnell beenden. Wetten dass , die Griechen bald wieder einen "allerletzten Euro" benötigen werden?


  • Diese OLigarchenpuppe Samaras sagt das, was man ihm vorgab...

    Lügen, wie seit Jahren in der Hellenischen Politik Bestandteil im internationalen Lügen-Verkehr.

    "Greca fides nulla fides"., sagten schon olle Römer.

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