Riesige Rauchwolken in dem Gebiet
Anschlag stoppt Öl-Export im Irak

Ein Anschlag auf eine Öl-Pipeline im Nordirak hat am Dienstag den irakischen Öl-Export über den türkischen Hafen Ceyhan unterbrochen.

HB BAGDAD. Das berichtete ein Angestellter der staatlichen Ölgesellschaft in Bedschi. In der Nähe der rund 220 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Ortschaft Bedschi habe sich am Morgen eine große Explosion an der Pipeline ereignet, die von Kirkuks Ölfeldern bis in die Türkei reicht. Die Feuerwehr bemühte sich am Vormittag, das Feuer an der Ölleitung unter Kontrolle zu bringen. Riesige Rauchwolken sind in dem Gebiet zu sehen, in dem der Widerstand sunnitischer Moslems gegen die US-gestützte Übergangsregierung besonders groß ist.

Durch die Pipeline werden täglich 250.000 Barrel Erdöl zum türkischen Hafen Ceyhan transportiert. Bereits vor zwei Monaten war eine der Ölleitungen in der Nähe der Stadt Kirkuk durch einen Angriff zeitweise stillgelegt worden.

Die US-Streitkräfte haben am Montagabend in der irakischen Rebellenhochburg Falludscha mehrere mutmaßliche Unterschlupfe und Waffenverstecke des Extremistenführers Abu Musab al Sarkawi angegriffen. Die Angriffe hätten rund eine Stunde gedauert und gegen Mitternacht geendet, teilte die US-Militärführung mit. Starke Zweit-Explosionen ließen darauf schließen, dass in den Häusern beträchtliche Mengen von Sprengstoff versteckt gewesen seien, hieß es.

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