Diskussion: Kommentare zu: Deutschland haftet mit mehr als einer Billion Euro

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 26.01.2012, 15:43 UhrAnonymer Benutzer: Sklaventreiber

    Und was sagt der tolle Gabor dazu? Eine Billion ist keine Billion, nicht wahr? Könnten ruhig zwei sein. Eurorettung, "koste es, was es wolle". Die Kosten sind der deutsche Staatsbankrott. Die Haftung für 1 Billion wird gezogen werden. Und dann geht's hier richtig rund. Hartz4 runter, Renten runter, Beamtengehälter runter, Beamtenschar verkleinern, reduzieren, sparen, enteignen... das wird lustig. Alles für ein "politisches Projekt".
    Der Krieg ist noch mal verloren worden - jetzt wird wieder gezahlt. Und genau das ist der Grund für die Einführung des Euros gewesen. Nichts Anderes. Euphemistisch verklärt von den Eurokraten als "Einbindung" Deutschlands. Gemeint ist die Versklavung!

    • 26.01.2012, 16:05 Uhrpretaro

      David Cameron ist der einzig Weise unter diesen Politik-Gangstern. Raus aus dem Euro, der Euro ist nicht mehr bezahlbar, noch Italien, Spanien, Portugal, Irland, Griechenland zu retten. Es ist einfach Wahnsinn wie das Vermögen der Deutschen geopfert wird durch die unmittelbare bevorstehende Inflation, durch diese Rettungs- Manöver. Wenn die Länder all ihre eigenen Währungen haben, kann viel besser der Import und Export dieser Länder kontrolliert werden. Durch dieses Kaput sparen geht die Wirtschaft drauf...So ein Wahnsinn,… der Euro. Gemeinsam geht Europa für den Euro unter. Und für Griechenland wird England geopfert, weil es den Mut hat, gegen diesen Wahnsinn zu stimmen.

    • 26.01.2012, 16:39 UhrAnonymer Benutzer: auswandern

      Cameron mag zwar recht haben, dass der Euro der Wettbewerbsfähigkeit bestimmter Länder geschadet hat, sein Konzept zur Rettung, nämlich den Markt mit Pfund zu fluten erscheint mir nicht unbedingt weise. Es gibt auch leider wieder den steigenden Trend, dass viele Engländer England verlassen, weil es dort wirtschaftlich immer mehr bergab geht. Bei einer wirklich vernünftigen Poltik wäre dem doch nicht so (und es sind ja nicht die Sozialfälle, die auswandern, sondern viele mit Ausbildung, die sich dann lieber wo anders ansiedeln). Den Trend kann man in Deutschland auch erwarten, war ja schon unter Kohl so, dass viele Bestausgebildete weggingen, weil Deutschland damals ja schon sehr viel an Attraktivität eingebüsst hatte.

    • 26.01.2012, 16:47 UhrHenry

      1 Billionen Euro, sind unsere Politiker jetzt völlig durchgeknallt?
      Der drohende Kollaps des Geldsystems ist doch die Folge von verrückter Wirtschaftspolitik. Mit immer mehr Schulden, lassen sich die strukturellen Unterschiede der einzelnen europäischen Länder nicht lösen. Und das verloren gegangene Vertrauern haben Politiker und Banker selber verspielt.

      Und immer wieder der Unsinn von dem verloren gegangenen Vertrauen. Wie soll das Vertrauen zurückkehren wenn keine grundlegenden Änderungen in den einzelnen Ländern vorgenommen werden KÖNNEN ?!!! Diese Länder können ihre Strukturen nicht ändern, das funktioniert nicht. Hallo ihr Politiker, ist das so schwer zu verstehen?

      Europa besteht aus zwei wirtschaftlichen Geschwindigkeiten was das Wachstum betrifft.
      Das wirtschaftliche Nord-Südgefälle besteht seit über 50 Jahren. An dieser Situation wird sich auch in 30 Jahren nichts ändern. Für Griechenland sollten die Schulden eingefroren werden. Je nach Möglichkeit könnte Griechenland seine Schulden z.B. ab 2016 zurückbezahlen. Genaue Modalitäten und Vorgaben sind natürlich vorab auszuloten. Einen Schuldenschnitt darf es nicht geben.

      Entgegen allen wirtschaftlichen Grundvoraussetzungen wollen die Politiker an der Einheitswährung, dem Euro, weiterhin festhalten. Noch wäre Zeit einen SÜDEURO und einen NORDEURO als zwei getrennte Einheitswährungen zu installieren. Wird nicht umgehend gehandelt, werden die Länder am Ende auf ihre alte Währung zurückgreifen müssen !!!

    • 26.01.2012, 16:59 UhrAnonymer Benutzer: fassungslos

      Und warum wollen sie am Euro festhalten? Weil es dann kein Währungsrisiko gibt bei Verkäufen/Einnahmen innerhalb der EU. Als ob dieses Risiko in irgendeinem Verhältnis stünde mit den Kosten des jetzigen Systems.
      Nun rechne man mal wieviel D jetzt schon an Zahlungsverpflichtungen hat und vergleiche dies mit der Tatsache, dass die Geschäfte innerhalb der EU sowieso rückläufig sein werden wegen schwindender Kapitalkraft durch die Inflation und dem Risiko, das dann noch überbleibt. Aber nein bevor man vielleicht mal zu einem System zurückkehrt, das mehr als 50 Jahre blendend funktioniert hat, lässt man lieber die ganze EUZonde wirtschaftlich absaufen, weil der Euro so alternativlos ist.

    • 26.01.2012, 18:02 UhrAnonymer Benutzer: weltenbrand

      Wie kann mensch so einen verkommenen Hütchenspieler-Patron wie Cameron nur gut finden??? Wegen der Angelsachsen-Brut haben wir doch den finalen Abgrund vor Augen!!! Unsere Vorfahren wustten noch genau, was zu tun war: "Jeder Tritt ein Brit'!!!" Und ein großer Deutscher namens Karl Marx fasste es treffend so: "Das Kreditsystem, das seinen Mittelpunkt hat in den angeblichen Nationalbanken und den großen Geldverleihern und Wucherern um sie herum, ist eine enorme Zentralisation und gibt dieser Parasitenklasse eine fabelhafte Macht, nicht nur die industriellen Kapitalisten periodisch zu dezimieren, sondern auf die gefährlichste Weise in die wirkliche Produktion einzugreifen - und diese Bande weiß nichts von der Produktion und hat nichts mit ihr zu tun.“

    • 26.01.2012, 17:13 UhrRon777

      Die Wiederbelebung des Bankenrettungsfonds Soffin zeigt eines: Selbst die Bundesregierung ist sich nicht mehr sicher, ob der Euro noch zu halten ist. Im Notfall will man gewapnet sein, um strauchelnde Banken auffangen zu können. Die Meldung hat ihre Wirkung nicht verfehlt: In Dollar gerechnet stieg der Goldpreis heute um fast 5 Prozent - ein riesiger Sprung, doch die Medien schweigen...

    • 26.01.2012, 17:40 UhrAnonymer Benutzer: EinBuerger

      Das ist noch vieeel zu wenig, wenn es nach SPD & Grüne geht.
      Nach der nächsten Wahl werden die erst richtig zuschlagen.

    • 26.01.2012, 17:55 UhrAnonymer Benutzer: Profit

      Diese Meldung muß schleunigst S&P gemeldet werden. Wer spricht eigentlich noch von "AAA" für Deutschland? Die deutsche Bevölkerung sitzt auf einer Zeitbombe. Und linke Intellektuelle wie Gabor Steingart (Handelsblatt!), verräterische Angelsachsen und hintertriebene Süd-Europäer sagen weiter gemeinsam mit Rot-Grün: Deutschland zahl noch mehr, noch viel mehr! Schulden sind eine Zier, deshalb Frau Merkel: Nicht zieren. Wir wollen Bares sehen! Und China wundert sich über so viel Selbstaufgabe des Westens. Schluß mit dem Euro - Jetzt!

  • 26.01.2012, 15:44 Uhrkarstenberwanger

    Tut mir Leid aber VOLK WACH AUF!!! Ich kann nur jedem raten dass er sein Geld in Sicherheit bringt. Ausland, mit harter Währung oder Silber, Gold kaufen. Was hier passiert ist eine dreiste Zwangsenteignung der Deutschen die für absolut alles in dieser verkorksten EU geradestehen sollen. Dieses LAnd ist nicht mehr zu retten, nur mit einem totalen Zusammenbruch -> Volksaufstand und dem raushauen dieser PArteien aus dem Land, samt Verurteilung der Politiker.

    Alles andere wird für jeden Einzelnen in einer Katastrophe enden, wie wir sie seit 90 JAhren nicht erlebt mehr haben.

  • Video

Politik Bundestag stärkt Organspende

Krankenversichterte ab 16 Jahren werden in Zukunft häufiger gefragt, ob sie Organspender werden wollen. Dieses Gesetz hat der Bundestag mit großer Mehrheit verabschiedet - und noch einige weitere Entscheidungen gefällt.

  • Die aktuellen Top-Themen
Kontrolle weiter abgelehnt: Iran plant Bau eines neuen Atomkraftwerks

Iran plant Bau eines neuen Atomkraftwerks

Der Iran bleibt beim Atomprogramm stur: Kontrolleuren wird nach wie vor der Zugang zu den Anlagen verweigert - gleichzeitig kündigte die Regierung nun den Bau eines neuen Kernkraftwerks an. Streit ist vorprogrammiert.

Wird Strom teurer?: Koalition sorgt sich um Kosten der Energiewende

Koalition sorgt sich um Kosten der Energiewende

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will mehr Tempo bei der Energiewende. Es ist eine Herkulesaufgabe. Nun drohen auch noch die Kosten auszuufern. Ein Zurück zur Atomkraft soll es aber nicht geben.

Über 90 Tote: Entsetzen über Massaker in Syrien

Entsetzen über Massaker in Syrien

Bei einem Massaker sind in Syrien mehr als 90 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter auch viele Kinder. Die entsetzte internationale Gemeinschaft fordert erneut ein Ende der Gewalt - doch das Blutvergießen geht weiter.

Global Reporting Krieg gegen Krankenhäuser

An einem Sonntagmorgen im Sommer 2011 wollte der 21-jährige Syrer Khaled al-Hamedh Medikamente für seinen kleinen Bruder besorgen. Khaled machte sich auf den Weg zu einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Hama. Die Apotheken in Hama waren... Von Jan Dirk Herbermann. Mehr…

Handelsblog Feuert die Dicke Bertha in die falsche Richtung?

Ein Kernproblem im Euro-Raum ist, dass es in den Krisenstaaten einen gefährlichen Link gibt zwischen dem Bankensystem und den Staatsfinanzen dieser Länder. Geldinstitute in Griechenland, Spanien, Irland und anderen Ländern stehen mit dem... Von Olaf Storbeck. Mehr…

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International