Roaming
Preisgrenze für Auslands-SMS vereinbart

Die Preise für SMS-Botschaften im EU-Ausland dürften noch vor den Sommerferien auf maximal elf Cent festgeschrieben werden. Diese Obergrenze wurde bei Verhandlungen des EU-Parlaments und der tschechischen Ratspräsidentschaft in Straßburg bestätigt, wie die Vorsitzende des federführenden Industrie-Ausschusses, Angelika Niebler, mitteilte.

HB BRÜSSEL. Vorbehaltlich der Zustimmung von Parlamentsplenum und EU-Ministerrats kann die Neuregelung im Sommer in Kraft treten. Zuzüglich Mehrwertsteuer dürften deutschen Handy-Nutzern im EU-Ausland dann maximal 12,76 Cent pro SMS berechnet werden.

Die Unterhändler von Parlament und Ratspräsidentschaft einigten sich zudem auf eine weitere Senkung der Gebühren für Handy-Telefonate im EU-Ausland. Die derzeit gültige Preisgrenze von 46 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer fällt im Juli auf 43 Cent pro Minute, wie dies bereits die 2007 verabschiedete Roaming-Verordnung vorsieht.

Die vorläufige Vereinbarung vom Dienstag sieht darüberhinaus aber eine weitere Senkung der Höchstpreise auf 39 Cent im Juli 2010 und auf 35 Cent im Sommer 2011 vor. Zudem soll die Abrechnung künftig im 30-Sekunden-Takt erfolgen. „Man zahlt künftig auch beim Roaming nur das, was man auch wirklich genutzt hat“, erklärte Niebler.

Für das Herunterladen von Daten aus dem Internet sollen zwar keine Endkundenpreise festgelegt werden, die Großhandelspreise sollen aber im Juli bei einem Euro pro Megabyte gedeckelt werden. Zudem soll ab einem Betrag von 50 Euro die Verbindung getrennt werden, damit der Kunde bei der Abrechnung keine böse Überraschung erlebt.

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