Während Tausende aus Bangladesch nach Europa wollen, kämpft das Land mit seiner eigenen Flüchtlingskrise. Fast 400.000 Menschen kamen innerhalb weniger Wochen. Das bitterarme Land nimmt sich ein Beispiel an Deutschland.

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  • „Die Kosten der Flüchtlingskrise könnten somit eine der größten Erfolgsgeschichten in der globalen Armutsbekämpfung ausbremsen: Bangladeschs Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahrzehnt um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr. Die Einkommen der ärmsten Bevölkerungsschicht stiegen laut einer Weltbank-Studie besonders stark. Seit Beginn der 90er-Jahre entkamen 50 Millionen Menschen in Bangladesch der extremen Armut.“
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    In der öffentlichen Debatte werden aber auch die Stimmen lauter, die Bangladesch trotz knapper Ressourcen in einer humanitären Verpflichtung sehen: „Wir müssen diejenigen aufnehmen, die vor Tod und Zerstörung fliehen“, sagt der Zeitungsjournalist Zafar Sobhan in einem Videoplädoyer, das er bei Facebook hochgeladen hat. Es werde nicht einfach sein, und es werde hohe Kosten mit sich bringen. „Aber es ist das, was uns die Menschlichkeit vorschreibt.““

    Eins ist klar: Am Geld darf dieser Fortschritt nicht scheitern. Es muss durch geeignetes politisches Handeln gewährleistet sein (oder vielmehr: werden), dass die Funktion des von Menschen geschaffenen Geldes auch im Dienst der Menschen steht (und zwar aller!).
    Nicht umgekehrt.

  • Wie der Vorredner schon schreibt: Lügen- oder Lückenpresse...

    Ich bin gerade in einem Nachbarland (Indien) und lese jeden Tag die regionale Presse. In den West-Medien fehlt vollständig die andere Seite der Medaille. Ja, um die Leute kann es einen leid tun, ABER:

    Es geht wieder mal um islam. Terror - die bekannten Kräfte greifen aus dem Schutz der Masse heraus an. Burma sieht doch wohin das führt - Syrien, Afgh. etc. etc. Was sollen die machen - es soweit kommen lassen. Die sagen sich "Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Ich würde das als Burmese auch so sehen.

  • "Das bitterarme Land nimmt sich ein Beispiel an Deutschland. "

    Wenn Äpfel mit Birnen verglichen werden - wie in diesem Fall (Krieg/ kriegsähnliche Zustände im Nachbarland, und nicht 7-8 Nationalgrenzen und 2-3 Kulturgrenzen weiter weg),
    dann ist dies keine Berichterstattung - sondern manipulative, Propaganda.
    "Lügenpresse!
    Lügenpresse!
    Lügenpresse!
    ...".

    Heutzutage fragt man sich mittlerweile: Und wann sind die dann alle hier in Deutschland?

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