Rumänien
Ministerpräsident Ponta räumt Wahlniederlage ein

Das offizielle Ergebnis der Präsidentenwahl in Rumänien stand noch nicht fest, da gratulierte der Kandidat Ponta seinem Rivalen Iohannis schon zum Wahlsieg. Dem war ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen vorausgeangen.
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BukarestDer Konservative Klaus Iohannis wird neuer Präsident Rumäniens. Sein Gegenkandidat, Ministerpräsident Victor Ponta räumte am Sonntagabend die Niederlage bei der Stichwahl ein. „Wir sind ein demokratsiches Land ... das Volk hat immer recht“, sagte der 42-jährige Sozialdemokrat zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale. Iohannis war bislang Bürgermeister von Sibiu (Hermannstadt).

Zuvor hatten Prognosen ein völlig unklares Bild ergeben. Zwei sahen Ponta knapp vorn, in zwei weiteren führte Iohannis leicht, in einer fünften Nachwahlbefragung stand es 50:50. Erste Auszählungsergebnisse werden für Montag erwartet.

Der deutschstämmige Iohannis tritt die Nachfolge von Präsident Traian Basescu an, der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidieren durfte. Der rumänische Präsident bestimmt die Außen- und Verteidigungspolitik des Landes. Er ernennt die wichtigsten Staatsanwälte und die Vorsitzenden der Geheimdienste.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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